Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 24. September

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 24. September.

787: Das von der byzantinischen Kaiserin Irene von Athen einberufene Zweite Konzil von Nicäa beginnt.

1688: Kaiserliche Truppen nehmen im Großen Türkenkrieg die Balkan-Stadt Niš ein, die vom Osmanischen Reich gehalten wird.

1706: Während des Großen Nordischen Krieges wird der Altranstädter Friede zwischen Sachsen unter August dem Starken und Schweden unter Karl XII. unterzeichnet. August verzichtet auf die Krone Polens.

1841: Der Sultan von Brunei, Omar Ali Saifuddin II., ernennt den Briten James Brooke zum Raja und überträgt ihm die Verwaltung von Sarawak auf der Insel Borneo. Brooke hat davor einen Aufstand der indigenen Bidayuh durch Demonstration der Feuerkraft seines Schiffes unblutig beendet.

1853: Frankreich übernimmt die pazifische Inselgruppe Neukaledonien in seinen Besitz.

1857: Das Stuttgarter Zwei-Kaiser-Treffen beginnt.

1860: Aufständische Truppen unter Gabriel García Moreno und Juan José Flores nehmen die ecuadorianische Provinzhauptstadt Guayaquil ein. Mit der Flucht von Präsident Guillermo Franco nach Peru endet die Nationale Krise. Moreno errichtet in der Folge ein autoritär-klerikales Regime.

1877: Mit der Niederlage in der Schlacht von Shiroyama gegenüber herangeführten Regierungstruppen endet die Satsuma-Rebellion der Samurai in Japan.

1914: Im Ersten Weltkrieg beginnt die Belagerung von Przemyśl durch die zaristische Armee. Die von Österreich-Ungarn gehaltene Festung kapituliert nach fast sechs Monaten vor den Angreifern.

1929: Die sowjetische Regierung verfügt per Dekret, dass ab 1. Oktober eine Woche zu fünf Tagen eingeführt werde. Nach vier Arbeitstagen folgt ein Ruhetag, Samstag und Sonntag werden abgeschafft. Damit soll die Produktivität gesteigert und das herkömmliche durch ein revolutionäres Kalendersystem abgelöst werden.

1964: Willi Stoph wird für den verstorbenen Otto Grotewohl Vorsitzender des Ministerrats und stellvertretender Vorsitzender des Staatsrats in der DDR.

1969: In Chicago beginnt der Prozess gegen die Chicago Eight, die gegen den Vietnamkrieg demonstriert haben.

1973: Guinea-Bissau erklärt in Madina do Boé seine Unabhängigkeit von Portugal. Madina do Boé wird die erste Hauptstadt des Landes.

1978: In einer Volksabstimmung im Schweizer Kanton Bern entscheiden sich über 80 Prozent für die Schaffung eines neuen Kantons Jura.

1990: Die Nationale Volksarmee der DDR wird aus dem Warschauer Pakt im Hinblick auf die deutsche Vereinigung herausgelöst. Rainer Eppelmann als Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR und der Oberkommandierende im Warschauer Pakt, der sowjetische Armeegeneral Pjotr G. Luschew, unterschreiben in Ost-Berlin ein Protokoll zum Verlassen der militärischen Organisation des Bündnisses.

1993: Kambodscha verkündet eine neue Verfassung als Königreich. Erster König wird Prinz Norodom Sihanouk.

1995: In Taba auf der Sinaihalbinsel erfolgt die Unterzeichnung des Interimsabkommens über das Westjordanland und den Gazastreifen zwischen Israel und der PLO.

2002: In Bahrain wird ein Gesetz zur Gründung von freien Gewerkschaften erlassen.

2002: Angela Merkel wird Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU.

2003: Im deutschen „Kopftuchstreit“ ergeht das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das der Beschwerdeführerin Fereshta Ludin recht gibt, ihr sei „der Zugang zu einem öffentlichen Amt in verfassungsrechtlich nicht tragfähiger Weise verwehrt worden“.

2005: Die Polizei in Pittsburgh setzt zum Zerstreuen von Demonstranten gegen den stattfindenden G 20-Gipfel erstmals in den Vereinigten Staaten die Schallwaffe LRAD gegen Zivilisten ein.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

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