Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 25. Februar

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: der 25. Februar.

 

138: Der römische Kaiser Hadrian adoptiert Antoninus Pius, den er schon vorher zu seinem Nachfolger bestimmt hat.

493: Odoaker stimmt nach der Rabenschlacht Friedensgesprächen mit dem Ostgotenkönig Theoderich zu. Unter Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird zwei Tage später ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft beider Könige über Italien vorsieht.

1147: Der Begriff Austria für Österreich wird in einem vom deutschen König Konrad III. unterzeichneten Dokument erstmals verwendet.

1489: Der französische König Karl VIII. erkennt die Unabhängigkeit Monacos durch Patentbrief an.

1558: Der Frankfurter Kurfürstentag tritt zusammen. Er soll reichsrechtlich eine noch nie da gewesene Situation regeln, die Nachfolge eines zurückgetretenen Kaisers. Karl V. hatte 1556 sein Amt niedergelegt.

1623: Kaiser Ferdinand II. überträgt Herzog Maximilian I. von Bayern auf dem Regensburger Deputationstag die Kurwürde der Kurpfalz, allerdings nur auf Lebenszeit und ohne das Recht, diese zu vererben. 1634: Wallensteins Ermordung

1634: In der Burg von Eger werden bei einem Bankett Wallensteins Gefolgsleute Graf Trčka, Christian von Ilow, Graf Kinsky und Rittmeister Neumann ermordet. Anschließend wird auch Wallenstein selbst im Haus des Stadtkommandanten John Gordon umgebracht.

1635: Im Vertrag von Paris zwischen Frankreich und den Vereinigten Niederlanden wird ein Angriffs- und Verteidigungspakt gegen Spanien geschlossen, der bei einer Eroberung der Spanischen Niederlande deren Teilung vorsieht.

1643: Beim Pavonia-Massaker überfallen niederländische Soldaten der Kolonie Nieuw Nederland in Nordamerika im Verlauf des Wappinger-Krieges ein Indianerdorf, töten alle Bewohner und enthaupten diese. Anschließend verwenden sie die Köpfe der Enthaupteten für Ballspiele.

1713: Nach dem Tod seines Vaters Friedrich I. wird Friedrich Wilhelm I. preußischer König. Als erste Amtshandlung erklärt er den geltenden Etat seines Reiches für nichtig.

1793: George Washington hält das erste Kabinettstreffen eines Präsidenten der Vereinigten Staaten ab.

1803: Die außerordentliche Kommission des Immerwährenden Reichstags in Regensburg verabschiedet den Reichsdeputationshauptschluss, der eine Neuordnung des Heiligen Römischen Reiches wegen der Verluste der linksrheinischen Gebiete in den Koalitionskriegen an Frankreich vorsieht.

1831: Im polnischen Novemberaufstand wird die Schlacht bei Grochów geführt. Eine Armee des Kaiserreichs Russland liefert sich mit aufständischen polnischen Truppen Kampfhandlungen mit unentschiedenem Ausgang am Ende der Schlacht.

1856: Der Kongress in Paris zur Beendigung des Krimkrieges beginnt unter der Leitung des französischen Außenministers Alexandre Colonna-Walewski. Vertreter des Osmanischen Reichs, Österreichs, Großbritanniens, Frankreichs und Russlands verhandeln bis zum 30. März über die Friedensbedingungen.

1870: Mit seiner Angelobung wird Hiram Rhodes Revels der erste afroamerikanische Senator der Vereinigten Staaten. Er wird vom Senat des Staates Mississippi entsandt, der im Zuge der Reconstruction wieder in die Union aufgenommen worden ist, und bleibt bis 1871 im Amt.

1912: Auf Grund einer geänderten Thronfolgeregelung wird die älteste Tochter Wilhelms IV. von Luxemburg, Maria-Adelheid als erste Frau regierende Herzogin von Luxemburg. Bis zu ihrer Volljährigkeit am 15. Juni übernimmt ihre Mutter Maria Anna die Regentschaft.

1921: Die Rote Armee besetzt Tiflis, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Georgien. Mit der Proklamation der Georgischen SSR endet die kurze Phase der georgischen Unabhängigkeit.

1923: Französische Truppen beenden die Existenz der Mikronation Freistaat Flaschenhals.

1932: Adolf Hitler erhält die deutsche Staatsangehörigkeit. Der gebürtige Österreicher war seit 1925 staatenlos.

1941: In Amsterdam wird ein Generalstreik gegen die Verschleppung von Juden in Konzentrationslager abgehalten. Am nächsten Tag erfolgt die blutige Niederschlagung durch die nationalsozialistischen Besatzungstruppen.

1942: Das erst am 8. Januar gegründete ABDACOM, ein alliiertes Kommando zur Verteidigung des südostasiatischen Raumes gegen die japanische Invasion, wird vom britischen Feldmarschall Archibald Wavell aufgelöst, da zu wenige Truppen zur Verfügung stehen.

1944: Die Royal Air Force zerstört durch schweres Bombardement fast die komplette Innenstadt von Augsburg.

1947: Der Alliierte Kontrollrat der Siegermächte des II. Weltkriegs löst durch Kontrollratsgesetz Nr. 46 endgültig den Staat Preußen auf.

1947: Paula von Preradovićs Gedicht Land der Berge, Land am Strome wird durch Beschluss des Ministerrats zum Hymnentext der Republik Österreich.

1948: Unter dem Druck der Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei nimmt der tschechoslowakische Staatspräsident Edvard Beneš den Rücktritt der nichtkommunistischen Kabinettsmitglieder an. Mit dem umgebildeten Kabinett unter Klement Gottwald erfolgt die Machtübernahme der Kommunisten in der Tschechoslowakei.

1954: Mit einem Putsch gegen Ali Muhammad Nagib wird sein Stellvertreter Gamal Abdel Nasser Präsident der Republik Ägypten.

1956: In seiner Geheimrede auf dem XX. Parteitag der KPdSU rechnet Nikita Sergejewitsch Chruschtschow im Rahmen der Entstalinisierung mit dem Stalinismus ab, die Tauwetter-Periode beginnt.

1969: Am Jahrestag der kommunistischen Machtübernahme in der Tschechoslowakei zündet sich der Student Jan Zajíc aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings als „2. lebende Fackel“ nach Jan Palach auf dem Prager Wenzelsplatz selbst an. Er stirbt innerhalb weniger Minuten.

1972: Die deutsche Bundesregierung beendet durch Zahlung eines Lösegeldes von fünf Millionen US-Dollar die Flugzeugentführung eines Jumbo-Jets durch arabische Terroristen nach Aden (Südjemen).

1975: Mohammed Abdullah wird zum Regierungschef der Sonderrechte genießenden indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir ernannt.

1975: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die beschlossene Fristenregelung zur Abtreibung im § 218 StGB für verfassungswidrig.

1980: In Surinam wird durch den Sergeantencoup die Regierung gestürzt und die Macht von Militärs übernommen. Zu den Putschführern zählt Dési Bouterse.

1986: Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos flieht nach Unruhen ins Ausland. Corazón Aquino wird mit Unterstützung von Armeechef Fidel V. Ramos Präsidentin der Philippinen.

1990: Bei den Wahlen in Nicaragua siegt überraschend das antisandinistische Wahlbündnis Unión Nacional Opositora (UNO) mit 55,2 Prozent der Stimmen über die Sandinistas, die 40,8 Prozent erhalten.

1992: In der Region Bergkarabach werden im Massaker von Xocalı mindestens 200 aserbaidschanische Zivilpersonen von armenischen Truppen ermordet.

1994: Der israelische Offizier und Siedler Baruch Goldstein tötet beim Massaker von Hebron 29 Muslime, die gerade in der Abraham-Moschee beten, und verletzt über 100 weitere. Anschließend wird er selbst getötet.

1996: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo wird mit 97,85% der Stimmen zum dritten Mal zum Präsidenten von Äquatorialguinea gewählt. Die Opposition hat die Wahlen boykottiert.                           

2001: Mit 17 Stimmen Vorsprung gewinnt Pedro Pires die Stichwahl der Präsidentschaftswahlen auf Kap Verde gegen Carlos Veiga und wird damit als Nachfolger von António Mascarenhas Monteiro Staatspräsident der Inselrepublik.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

 

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