Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 25. September

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 25. September.

275: Marcus Claudius Tacitus wird durch den Senat zum Römischen Kaiser berufen.

1066: Der angelsächsische König Harald Godwinson besiegt Harald Hardraada, den König von Norwegen, in der Schlacht von Stamford Bridge und beendet damit die Herrschaft der Skandinavier in England, muss dabei jedoch die Küste Englands militärisch öffnen.

1379: Die zerstrittenen Brüder Albrecht und Leopold teilen im Vertrag von Neuberg die Lande der Habsburger unter sich auf. Sie tun dies entgegen der Rudolfinischen Hausordnung des Herzogs Rudolf IV., in der im Jahr 1364 mit ihrem älteren Bruder die Unteilbarkeit des Besitzes vereinbart war.

1396: Der osmanische Herrscher Bayezid I. schlägt in der Schlacht von Nikopolis ein französisch-ungarisches Heer unter Johann Ohnefurcht und Jean II. Le Maingre vernichtend. 3.000 gefangene Ritter werden sofort hingerichtet.

1493: Christoph Kolumbus startet in Cádiz mit 17 Schiffen zu seiner zweiten Expedition.

1513: Der spanische Entdecker Vasco Núñez de Balboa erblickt mit seiner Expedition das sagenhafte „Südmeer“, den Pazifischen Ozean. Vier Tage später steht er am Ufer des Pazifik.

1555: Der Augsburger Religionsfriede wird zwischen Kaiser Karl V. und den Reichsständen geschlossen und sichert als Reichsgesetz den Frieden und den Besitz der Anhänger des Augsburger Bekenntnisses.

1598: Im Konflikt um die schwedische Krone unterliegt Sigismund III. Wasa, in Personalunion König von Polen und von Schweden, seinem Onkel Karl in der Schlacht bei Stångebro.

1621: Schwedische Truppen nehmen im Polnisch-Schwedischen Krieg die Stadt Riga ein, die anschließend mehrere Jahrzehnte in schwedischer Hand bleibt.

1629: Der Vertrag von Altmark zwischen Polen-Litauen und Schweden beendet den seit 1600 dauernden Polnisch-Schwedischen Krieg.

1742: Eine Verordnung Ludwig XV. regelt in Frankreich das Briefgeheimnis. Postbeamten, welche Briefe und Pakete aufbrechen und sich darin enthaltene Gegenstände aneignen, droht die Todesstrafe.

1759: Im Siebenjährigen Krieg gewinnt das preußische Heer die Schlacht von Hoyerswerda gegen die österreichischen Truppen.

1768: Nach Verletzung osmanischen Territoriums durch ein russisches Kosaken-Regiment bei Balta erklärt Sultan Mustafa III. Russland den Krieg. Der fünfte Krieg zwischen beiden Reichen bricht aus.

1789: Der US-Kongress beschließt zehn Zusätze zur Verfassung. 1791 erlangen sie nach Ratifizierung durch eine ausreichende Zahl von Bundesstaaten als Bill of Rights gesetzlichen Status.

1799: In der Zweiten Schlacht von Zürich im Zweiten Koalitionskrieg gelingt den Franzosen unter André Masséna mit Hilfe von Pontons die Überquerung der Limmat, und seine Armee nimmt Stellung auf dem Zürichberg gegen ein russisch-österreichisches Koalitionsheer.

1805: Im Dritten Koalitionskrieg zieht Napoleon Bonaparte gegen Österreich und überquert mit seiner Armee den Rhein.

1805: Im Bogenhausener Vertrag gestattet das Kurfürstentum Bayern den Einmarsch französischer Truppen und gibt damit sein Bündnis mit dem Kaisertum Österreich und Russland auf. Bayern unterstützt vertragsgemäß Napoleon Bonaparte mit Truppen.

1857: In Schweden übernimmt Kronprinz Karl die Regentschaft für seinen schwer erkrankten Vater Oskar I.

1904: In der Schlacht an der Pembe-Furt im Süden Angolas erleiden portugiesische Kolonialtruppen ihre bis dahin schwerste Niederlage in Schwarzafrika. Aufständische Cuamato-Ovambo machen mehr als 300 Mann eines 500-Mann-Kommandos nieder.

1944: Zweiter Weltkrieg: Adolf Hitler ordnet die Aufstellung des „Volkssturms“ an. Alle noch nicht kämpfenden „waffenfähigen Männer“ zwischen 16 und 60 Jahren sollen eingezogen werden.

1950: Genau drei Monate nach Beginn des Koreakrieges nehmen die Truppen der Vereinten Nationen Seoul ein.

1959: Auf den ceylonesischen Premierminister S. W. R. D. Bandaranaike gibt ein buddhistischer Mönch, der nach der Tat zum Christentum konvertierte, Schüsse ab. Der Premierminister kann dem Attentäter die Waffe entreißen, stirbt aber an den zuvor erlittenen Verletzungen am darauffolgenden Tag.

1963: Der Sturz von Präsident Juan Bosch Gaviño durch das Militär führt zu einem Bürgerkrieg in der Dominikanischen Republik.

1969: Im marokkanischen Rabat wird die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) gegründet.

1972: Die norwegische Bevölkerung entscheidet sich in einer Volksabstimmung gegen den Beitritt ihres Landes zur Europäischen Gemeinschaft.

1981: Sandra Day O’Connor wird als erste Frau als Richterin am United States Supreme Court vereidigt.

1998: Mikuláš Dzurinda wird Ministerpräsident in der Slowakei.

2001: Bei seinem ersten Staatsbesuch in Deutschland beeindruckt der russische Staatspräsident Wladimir Putin durch seine teilweise in fließendem Deutsch vorgetragene Rede vor dem Bundestag.

2005: Bei den polnischen Parlamentswahlen gewinnt die rechts-konservative Oppositionspartei PiS die Wahl. Die Wahlbeteiligung liegt allerdings bei nur 40 Prozent. Die bisherige Regierung unter der SLD verliert die Wahlen besonders deutlich und erhält nur etwa 11 Prozent der Stimmen.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

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