Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 26. Januar

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: der 26. Januar.

 

1340: Der englische König Eduard III. erklärt sich zu Beginn des Hundertjährigen Krieges selbst zum König von Frankreich.

1500: Vicente Yáñez Pinzón setzt im heutigen Pernambuco als erster Spanier seinen Fuß auf den Boden Brasiliens.

1556: Durch den Tod seines Vaters Humayun wird Akbar Herrscher über das Großmogulreich im nördlichen Indien. Für das Amt, das der erst 13-Jährige am 14. Februar antritt, steht ihm zunächst ein Vormund zur Seite.

1628: Der kaiserliche Feldherr Wallenstein erwirbt durch heimlichen Kauf die beiden Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow, nachdem deren Herzöge von Kaiser Ferdinand II. abgesetzt wurden.

1699: Der Friede von Karlowitz beendet den Großen Türkenkrieg zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich. Österreich erhält Ungarn und Siebenbürgen mit Ausnahme des Banats, an Polen-Litauen werden die osmanischen Eroberungen zurückgegeben, Besitztum der Republik Venedig wird vom Sultan Mustafa II. anerkannt.

1782: Die im Rahmen des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges stattfindende Seeschlacht von St. Kitts in Westindien zwischen einer britischen und einer französischen Flotte endet mit einem Sieg der Briten unter Samuel Hood, 1. Viscount Hood. Trotzdem gelingt den Franzosen unter François Joseph Paul de Grasse die Eroberung der Insel St. Kitts.

1788: Die Briten errichten mit Ankunft der First Fleet die erste Sträflingskolonie in Australien in der Sydney Cove, ihre ersten weißen Siedler unter Kommandant Arthur Phillip treffen ein.

1802: Die Cisalpinische Republik wird in Italienische Republik umbenannt und wählt Napoleon Bonaparte zu ihrem Präsidenten.

1808: In Australien findet die Rum Rebellion statt, der einzige erfolgreiche bewaffnete Aufstand gegen eine Regierung. William Bligh, der Gouverneur von New South Wales, wird in einem Machtkampf vom New South Wales Corps festgesetzt.

1821: Der Laibacher Kongress beginnt. Beim dritten Monarchenkongress steht die Situation nach dem Putsch im Königreich beider Sizilien im Mittelpunkt der politischen Beratungen.

1822: In ihrem Unabhängigkeitskampf gelingt den Griechen die Einnahme der strategisch wichtigen Bergfestung Akrokorinth. Nach Verhandlungen mit den Rebellen zieht die türkische Festungsbesatzung kampflos ab.

1827: Nach dem Ende der spanischen Herrschaft beendet in Peru ein Aufstand gegen den regierenden Diktator Simón Bolívar auch die von ihm angestrebte Vorherrschaft Großkolumbiens. Peru geht seinen eigenen Weg.

1837: Michigan wird 26. Bundesstaat der USA.

1855: Sardinien tritt nach einer in Turin geschlossenen Vereinbarung auf der Seite der Alliierten in den Krimkrieg gegen Russland ein und will ein Truppenkontingent von 15.000 Soldaten stellen.

1871: Rom wird offiziell zur Hauptstadt des Königreichs Italien bestimmt.

1885: Die Mahdisten, Anhänger des Mahdi Muhammad Ahmad, erobern nach fast einjähriger Belagerung die sudanesische Hauptstadt Khartum, wobei der britische Gouverneur Gordon Pascha getötet wird.

1887: In der Schlacht bei Dogali besiegt ein übermächtiges äthiopisches Heer eine 500 Mann starke, in das abessinische Hochland vorrückende, italienische Truppe. Die Niederlage wird zur Prestigefrage für Italien und es verstärkt seine militärischen Anstrengungen in Ostafrika, die auf eine Kolonie Eritrea abzielen.

1924: Die Stadt Petrograd wird vom zweiten Räte-Kongress der UdSSR in Leningrad umbenannt. Man will damit den gestorbenen Revolutionär und Staatsgründer Lenin dauerhaft ehren.

1934: Die Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes auf Initiative Adolf Hitlers markiert einen Wendepunkt in der deutschen Außenpolitik.

1937: Die deutsche Reichsregierung erlässt das Groß-Hamburg-Gesetz zur Neuordnung der territorialen Ausdehnung Hamburgs. Ferner verabschiedet sie das Deutsche Beamtengesetz, das von den Beamten verlangt, ihre Arbeit im Dienst der nationalsozialistischen Bewegung zu verrichten.

1939: In der Schlussphase des Spanischen Bürgerkriegs erobern die Nationalisten unter Francisco Franco mit Barcelona eine der letzten Hochburgen der Republikaner und verhelfen dem Franquismus damit zum weiteren Vormarsch.

1950: In der neu konstituierten Republik Indien tritt die bis heute geltende Verfassung in Kraft.

1957: Jammu und Kashmir werden mit Inkrafttreten der Landesverfassung ein Bundesstaat Indiens.

1963: Das 6 Punkte umfassendes Reformprogramm der Weißen Revolution von Schah Mohammad Reza Pahlavi wird im Rahmen einer Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit angenommen.

1991: Bei einem Putsch in Somalia wird Diktator Mohamed Siad Barre abgesetzt und der United Somali Congress unter Ali Mahdi Mohammed bildet eine Provisorische Regierung. Damit erreicht der Somalische Bürgerkrieg seinen Höhepunkt.

1993: Václav Havel wird zum ersten Präsidenten der Tschechischen Republik gewählt.

1995: Grenzpatrouillen Ecuadors und Perus liefern sich im seit Jahrzehnten umstrittenen Gebiet Cordillera del Condor Feuergefechte. Der Peruanisch-Ecuadorianische Grenzkrieg flammt wieder auf. Der Vorfall ist Anlass, den schwelenden Konflikt im Jahr 1998 vertraglich beizulegen.

2001: Der 29-jährige Joseph Kabila wird als Nachfolger seines bei einem Attentat getöteten Vaters Laurent-Désiré Kabila Präsident der Demokratischen Republik Kongo.

2006: Die radikale Terroreinheit Hamas, die das Existenzrecht Israels in Frage stellt, gewinnt mit großer Mehrheit die Volkswahlen in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Die bis dahin regierende Al-Fatah räumt sofort ihre Niederlage ein und wechselt damit in die Opposition.

 

(Quelle: Wikipedia)

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