Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 27. September

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 27. September.


1422
: Der Deutsche Orden und die polnischlitauische Union schließen den Frieden von Melnosee.

1426: Mit der Schlacht von Detern beginnen die Befreiungskriege der Ostfriesischen Häuptlinge gegen das Häuptlingsgeschlecht der tom Brok. Ein Bauernheer unter Focko Ukena besiegt ein Ritterheer unter Ocko II. tom Brok und bewahrt damit die mehr als 500 Jahre bestehende Friesische Freiheit.

1529: Die Erste Belagerung Wiens durch die Osmanen unter Süleyman dem Prächtigen beginnt.

1583: Elisabeth Plainacher wird als einziges Opfer der Hexenverfolgung in Wien auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

1808: Der Erfurter Fürstenkongress beginnt, auf dem Napoleon Bonapartes Begegnung mit Zar Alexander I. im Mittelpunkt steht.

1810: In der Schlacht von Busaco verlieren die napoleonischen Invasionstruppen in Portugal gegen ein britisch-portugiesisches Heer unter dem Befehl des Herzogs von Wellington.

1865: Chile erklärt Spanien den Krieg, womit der Spanische-Südamerikanische Krieg wieder aufflammt.

1922: Konstantin I. von Griechenland dankt zum zweiten Mal ab. Sein Sohn Georg II. wird König von Griechenland.

1938: In der Fünften Verordnung zum Reichsbürgergesetz wird während der Zeit des Nationalsozialismus jüdischen Rechtsanwälten die Zulassung ab 30. November 1938 entzogen. Das bereits restriktive Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft von 1933 hatte ihnen in Deutschland noch begrenzt die Berufsausübung gestattet.

1939: Im Deutschen Reich wird das Reichssicherheitshauptamt geschaffen.

1940: Auf Initiative Adolf Hitlers wird während des Zweiten Weltkrieges der Dreimächtepakt zwischen Japan, Italien und dem Deutschen Reich geschlossen.

1942: Thomas Mann spricht in der BBC-Sendung Deutsche Hörer! über den systematischen Massenmord an Juden.

1951: Der Deutsche Bundestag verabschiedet als Antwort auf die Grotewohl-Vorschläge vom 15. September 1951 eine Wahlordnung für freie gesamtdeutsche Wahlen. Das 14 Punkte umfassende Programm schlägt vor, internationale Kontrollorganisationen zu bilden.

1961: In Syrien putscht die Armee, was am folgenden Tag zur Auflösung der Vereinigten Arabischen Republik mit Ägypten führt.

1964: Die Warren-Kommission veröffentlicht ihren Abschlussbericht zum Attentat auf John F. Kennedy. Das vom Richter Earl Warren geleitete Gremium kommt darin zur Auffassung, dass Lee Harvey Oswald alleiniger Attentäter war.

1970: In Kairo kommt ein Waffenstillstandsvertrag zwischen König Hussein I. von Jordanien und dem Palästinenserführer Jassir Arafat zustande, der den Aufstand Schwarzer September beendet.

1974: Die Volkskammer billigt eine Änderung der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik, aus der die an eine deutsche Nation erinnernde Formulierung entfernt ist.

1993: Beim Massaker von Sochumi werden über 7.000 georgische Zivilisten in Abchasien ermordet.

1996: Die Taliban erobern die afghanische Hauptstadt Kabul und ermorden den früheren Staatspräsidenten Mohammed Nadschibullah.

1998: Helmut Kohl (CDU) verliert die Wahlen zum 14. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland. Gerhard Schröder (SPD) wird neuer Bundeskanzler einer rot-grünen Bundesregierung.

1998: In Schleswig-Holstein wird per Volksentscheid die Wiedereinführung der herkömmlichen Rechtschreibung beschlossen.

2001: Bei einem Anschlag im Kantonsparlament von Zug (Schweiz) tötet ein Attentäter 14 Politiker.

2009: Angela Merkel gewinnt die 17. Bundestagswahl gegen Frank-Walter Steinmeier und wird Bundeskanzlerin einer schwarz-gelben Regierung.

(Quelle: Wikipedia)

 

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