Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 28. Mai

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 28. Mai.

 

585 v. Chr.: Eine durch Thales von Milet vorhergesagte Sonnenfinsternis bewirkt nach der Überlieferung einen Waffenstillstand zwischen den Lydern und den Medern in der Schlacht am Halys.

1037: Die erlassene Constitutio de feudis des Kaisers Konrad II. gestattet die Erblichkeit der Lehen auch dem niederen Adel.

1172: Der venezianische Doge Vitale Michiel II. wird in der Lagunenstadt bei der Kirche San Zaccaria von Marco Casolo erdolcht. Dem Dogen wird Verantwortung für die Niederlage in einem Rachefeldzug gegen Byzanz unterstellt.

1259: Englands König Heinrich III. erkennt den Verlust kontinentaler Besitzungen im Vertrag von Paris an.

1291: Die Stadt Akkon fällt an die Sarazenen.

1357: Peter I., der Grausame, wird König von Portugal.

1539: Hernando de Soto landet in Florida an, um es für Spanien in Besitz zu nehmen, zu besiedeln und nach Schätzen zu suchen.

1588: Die ersten Schiffe der spanischen Armada brechen zum Ärmelkanal auf. Die restliche Flotte startet an beiden Folgetagen.

1635: In der Schlacht bei Belfort bezwingen im Dreißigjährigen Krieg Franzosen und Schweden die Truppen des auf kaiserlicher Seite stehenden Herzogs Karl IV. von Lothringen.

1741: Spanien und Bayern verbünden sich im Österreichischen Erbfolgekrieg im Vertrag von Nymphenburg.

1754: Mit dem Gefecht von Jumonville Glen eskaliert der französisch-britische Grenzkonflikt in Nordamerika: der Franzosen- und Indianerkrieg beginnt.

1812: Der Frieden von Bukarest beendet den sechsten russisch-türkischen Krieg mit Territorialzuwachs für Russland.

1830: US-Präsident Jackson unterzeichnet den Indian Removal Act zur zwangsweisen Umsiedlung der Indianer Nordamerikas.

1858: Der Vertrag von Aigun regelt den Grenzverlauf am Amur zwischen Russland und China.

1864: Durch Loslösung der Nordöstlichen Gebiete des Idaho-Territoriums gründet US-Präsident Abraham Lincoln das Montana-Territorium als Territorium der Vereinigten Staaten.

1871: Der 72 Tage anhaltende Aufstand des „Nationalkomitee der Nationalgarde“ und der mit ihr verbündeten Pariser Bevölkerung – der Pariser Kommune – der unter anderem durch die Ablehnung der Waffenstillstandsbedingungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg begonnen hat, endet nach sechswöchigem Beschuss von Paris in der „Blutwoche“ vom 21. bis 28. Mai, in der bei Kämpfen und den darauf folgenden Massenexekutionen 20–30.000 Menschen ihr Leben verlieren. 147 führende Aktivisten des Aufstands werden an der Mauer des Friedhofs Père Lachaise erschossen.

1878: Auf Kuba endet offiziell der zehnjährige Krieg gegen die Kolonialmacht Spanien. Der Provisorischen Regierung gelingt es, auch die von Antonio Maceo befehligte Rebellengruppe zum Anerkennen des Friedens von Zanjón zu bewegen. Darin kapituliert die kubanische Unabhängigkeitsarmee.

1900: Großbritannien erklärt die Buren-Republik Oranjefreistaat zur Kolonie.

1905: Die am Vortag begonnene Seeschlacht bei Tsushima im Russisch-Japanischen Krieg endet mit einem Erfolg für die japanische Flotte.

1918: Armenien erklärt sich zur unabhängigen Republik.

1918: Die unabhängige Republik Aserbaidschan wird gegründet.

1926: Der Putsch des Generals Gomes da Costa führt zum Ende der ersten Republik in Portugal.

1938: Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich.

1940: Die Britische Regierung verfügt die Internierung aller in Großbritannien lebenden deutschen Frauen im Alter von 16 bis 60 Jahren auf die Isle of Man.

1940: Leopold III., der König der Belgier, kapituliert mit seinen Truppen gegenüber dem Deutschen Reich, ohne über politische Befugnisse zu verfügen. Er beruft sich auf die Handlungsunfähigkeit der nach London geflohenen Regierung Hubert Pierlots.

1942: Die seit 23. Mai in Charkow eingekesselten sowjetischen Truppen kapitulieren in der Zweiten Schlacht bei Charkow im Deutsch-Sowjetischer Krieg. Rund 240.000 sowjetische Soldaten geraten in Kriegsgefangenschaft. Es ist die letzte siegreiche Kesselschlacht der Wehrmacht. Durch diesen Sieg erkämpften sich die Deutschen die strategischen Voraussetzungen für die Sommeroffensive 1942.

1945: In der amerikanischen Besatzungszone wird Fritz Schäffer als Bayerischer Ministerpräsident eingesetzt. Er leitet zugleich das Finanzministerium.

1964: In Alexandria wird auf der Gipfelkonferenz der Arabischen Liga die PLO („Organisation zur Befreiung Palästinas“) gegründet.

1973: Die Bayerische Staatsregierung legt beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen den vom Bundestag mehrheitlich ratifizierten Grundlagenvertrag ein. Der von beiden deutschen Staaten geschlossene Vertrag verletze das Wiedervereinigungsgebot, gelte für Berlin nur eingeschränkt und behindere eine Fürsorgepflicht in Bezug auf die Deutsche Demokratische Republik.

1979: Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur europäischen Gemeinschaft (EG) wird unterzeichnet.

1983: Die Grüne Partei der Schweiz wird gegründet.

1986: Versenkung des Trawlers "Chian-der 3" bei den Falkland-Inseln

1987: Mathias Rust landet am Tag des Grenzsoldaten mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau.

1991: Truppen der Volksbefreiungsfront Eritrea (EPLF) und der Volksbefreiungsfront Tigray (TPLF) marschieren in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba ein und stürzen das kommunistische Derg-Regime.

1993: Edmund Stoiber wird Ministerpräsident in Bayern.

2008: Die verfassungsgebende Versammlung in Nepal stimmt mit überwältigender Mehrheit für die Abschaffung der Monarchie. Nur sechs Abgeordnete stimmen gegen die Vorlage.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

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