Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 29. November

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben.

In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten und Jahrestage des Weltgeschehens. Heute: der 29. November.

939: Edmund I. wird einen Monat nach dem Tod seines Halbbruders Æthelstan zum König von England gekrönt.

1226: In der Kathedrale von Reims wird der französische König Ludwig IX. gesalbt und gekrönt.

1394: Der koreanische König Yi Song-gye, Begründer der Joseon-Dynastie, verlegt die Hauptstadt Koreas von Kaesŏng nach Hanyang.

1516: Frankreichs König Franz I.gewährt den Eidgenossen wenige Wochen nach der

Bild: Susanne Krekeler / pixelio.de

Schlacht bei Marignano „ewigen Frieden“ gegen eine Kriegskostenentschädigung von 700.000 Kronen und die Bedingung künftiger Nichteinmischung in Italien. Es entsteht die Schweizer Neutralität.

1612: Eine kleine portugiesische Flotte greift im Indischen Ozean vier Galeonen der Britischen Ostindien-Kompanie unter Kapitän Thomas Best an. Die zweitägige Seeschlacht von Suvali beginnt.

1787: Der französische König Ludwig XVI. erlässt ein Toleranzedikt zugunsten der Hugenotten.

1802: Bayerische Truppen besetzen das Hochstift Bamberg und gliedern es dem Kurfürstentum Bayern ein.

1830: In Warschau beginnt, orientiert am Beispiel der französischen Julirevolution, der Novemberaufstand in Polen gegen die russische Herrschaft. Die russischen Truppen und Großfürst Konstantin ziehen sich überrascht aus Polen zurück.

1847: Beim Whitman-Massaker werden der Arzt und Missionar Marcus Whitman und seine Frau Narcissa gemeinsam mit 15 weiteren weißen Siedlern durch Indianer der Stämme Cayuse und Umatilla in der Nähe des heutigen Walla Walla im Oregon-Gebiet ermordet.

1847: In der Schweiz geht mit der Kapitulation des Kanton Wallis der Sonderbundskrieg zu Ende.

1850: Preußen schließt mit dem Kaisertum Österreich und Russland die Olmützer Punktation. Darin muss es seine Unionspolitik aufgeben und verzichtet auf den Führungsanspruch in Deutschland und auf die Kleindeutsche Lösung.

1854: Unter der Führung Peter Lalors setzen sich protestierende australische Bergleute des Lagers Eureka Stockade für die Freilassung von Gefangenen und demokratische Reformen ein.

1855: Im Krimkrieg kapituliert nach fünfmonatiger Belagerung von Kars durch russische Truppen unter General Nikolai Nikolajewitsch Murawjow die osmanische Festungsbesatzung.

1864: Die Ermordung von mindestens 400 Cheyenne und Arapaho, die sich unter dem Schutz der US-Regierung wähnen, durch Truppen der Colorado-Milizen unter John M. Chivington geht als Sand-Creek-Massaker in die Geschichte der USA ein.

1868: Das verabschiedete Nationalitätengesetz in Ungarn führt zu Konflikten mit der kroatischen Minderheit, weil es darin heißt, dass alle Bewohner Ungarns eine einheitliche und unteilbare Nation bilden. Die Kroaten sehen den Ungarisch-Kroatischen Ausgleich tangiert.

1890: In Japan tritt die Meiji-Verfassung in Kraft. Das Parlament kommt zu seiner ersten Sitzung zusammen.

1915: Nach dem Rücktritt der Regierung José de Castro wird Afonso Augusto da Costa zum zweiten Mal Ministerpräsident in Portugal.

1916: Auf dem rumänischen Kriegsschauplatz beginnen die Mittelmächte den Angriff auf die Hauptstadt Bukarest.

1943: In Jajce endet die zweite Tagung des Antifaschistischen Rats der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ), auf welcher die AVNOJ-Beschlüsse, die Grundprinzipien des unabhängigen, föderalistischen Staates Jugoslawien, verabschiedet wurden.

1944: Mit der Räumung der Stadt Shkodra durch die Wehrmacht ist ganz Albanien von den deutschen Besatzern befreit. Der 29. November ist seitdem albanischer Nationalfeiertag.

1945: Jugoslawien wird eine „Föderative Volksrepublik“.

1947: Die UN-Vollversammlung beschließt den UN-Teilungsplan für Palästina, der den arabisch-jüdischen Konflikt auf dem Gebiet des Britischen Mandats Palästina lösen soll.

1949: Bonn wird vom erstmals tagenden Deutschen Bundestag zur „provisorischen Bundeshauptstadt“ gewählt.

1971: Der Aldi-Mitinhaber und Multimillionär Theo Paul Albrecht wird entführt.

1974: Ulrike Meinhof wird als Mitglied der Rote Armee Fraktion zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

1975: Nur einen Tag nach der Unabhängigkeitserklärung Osttimors von Portugal marschiert Indonesien in der osttimoresischen Exklave Oecussi-Ambeno ein.

1978: In Bonn wird ein Protokoll über den Verlauf der innerdeutschen Grenze unterzeichnet, das die strittigen Abschnitte an der Elbe und der Bode ausklammert. Die gemeinsame Grenzkommission beider deutscher Staaten beendet mit diesem Ergebnis ihre Tätigkeit.

1984: Chile und Argentinien unterzeichnen in der Vatikanstadt einen Freundschafts- und Friedensvertrag zur Einigung im Beagle-Konflikt.

1986: Im Verlauf des Bürgerkrieges in Suriname kommt es im Dorf Moiwana zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung.

1990: Mit der Resolution 678 droht der UN-Sicherheitsrat dem Irak militärische Vergeltungsmaßnahmen an, falls Kuwait bis zum 15. Januar 1991 nicht wieder freigegeben wird.

2009: Ruanda tritt dem Commonwealth of Nations bei und ist damit nach Mosambik der zweite Mitgliedstaat ohne vorhergehende koloniale Beziehungen zum Vereinigten Königreich.

 (Quelle: Wikipedia)

Christoph Schroeder

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