Wirtschaft

Die Kaufmaßnahmen der EZB wachsen auf über 110 Mrd. Euro

Die europäischen Markthüter greifen weiter in den Geldmarkt ein. Vorherige Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) 14 Milliarden Euro an Staatsanleiten gekauft. Damit hat die EZB seit Ende Mai über 110 Milliarden Euro für die Unterstützung der kriesengebeutelten EU-Länder ausgegeben. Vor zwei Wochen waren es noch 22 Milliarden Euro und es wird erwartet, dass sich das Volumen der Einkäufe von Woche zu Woche verringern wird. Genauere Angaben zu dem Kaufprogramm will die EZB nicht preisgeben. Es wird aber vermutet, dass es hauptsächlich Staatsanleihen aus Italien und Spanien sind, da deren Risikoprämien für ihre Staatsanleihen im Juli gefährlich hohe Werte erreicht hatten. Das Kaufprogramm selbst ist Ziel großer Diskussionen innerhalb der EZB. Die Bundesbank und dessen Präsident Jens Weidmann sollen das Programm scharf kritisiert haben.

Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.