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Die Mischung macht’s: Abgesichert mit Dosieranlagen

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Von wegen „besser zu viel als zu wenig“: In der Industrie greift mehr die Aussage des Paracelsus, denn die Dosis macht das Gift. Die richtige Dosierung hingegen ist Gold wert und entscheidet zwischen Erfolg und Misserfolg.* Das erforderliche Maß zu finden ist mit den richtigen Dosieranlagen hingegen ein Kinderspiel. Im industriellen Kontext wiederum gilt das für Dichtungsmasse, Klebstoff und Harze aller Art zum Beispiel genauso wie für Feststoffe. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einige Tipps für die genau richtige Mischung für Ihre Anforderungen und sagen Ihnen, worauf Sie bei Dosieranlagen achten sollten.

Tipps für die richtige Mischung

Um die richtige Mischung zu finden, gilt es, alle relevanten Faktoren mit einzubeziehen. So spielt im Fall von Werkstoffen, die in der Industrie verwendet werden, die Umgebung eine übergeordnete Rolle. In dieser Hinsicht ist größte Vorsicht unter erschwerten Bedingungen geboten, beispielsweise wenn Dosierung und Anwendung unter Atmosphäre oder Vakuumausschluss erfolgen. Ähnliches gilt für das zu dosierende Material selbst: Stoffe, die Wärme oder Strom leiten, bedürfen äußerster Vorsicht und sollten mit professionellen Dosieranlagen verwendet werden.

Auch sollte der Prozess ständiger Überwachung unterworfen sein. Dabei geht es nicht nur um den Füllstand oder den kontinuierlich gewährleisteten Zufluss des Materials: Insbesondere dann, wenn es sich um keinen Festzustand handelt, geht es des Weiteren darum, die richtige Temperatur zu halten und für eine ununterbrochene Zirkulation zu sorgen. Auf diese Weise beugen Sie unnötigen Komplikationen vor und vermeiden, dass beispielsweise viskose Materialien unbrauchbar werden.

Effizienz erhöhen mithilfe von Dosieranlagen

Die Investition in professionelle Dosieranlagen lohnt sich vor allem dann, wenn es sich um fortlaufende Fertigungsprozesse handelt. Bei der Auswahl sollten vor allen Dingen drei Kriterien berücksichtigt werden:

  • Der Prozess kann aufrechterhalten und kontinuierlich fortgeführt werden.
  • Es gibt die Möglichkeit, den Prozess permanent zu kontrollieren und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.
  • Der Materialkreislauf ist geschlossen, sodass die vorhandene Menge optimal ausgeschöpft wird.

Ein gutes Beispiel, bei dem idealerweise alle drei Aspekte eingehalten werden, ist der Einsatz von Harzen. Die vielfältige Nutzbarkeit von etwa Kunstharzen steht außer Frage. Ob mit ihnen nun archäologische Kostbarkeiten restauriert oder im Autobau eingesetzt werden: In diesen beiden Fällen ist genauso klar, dass es auf die genaue Mischung und die exakte Dosis ankommt.


*Im übertragenen Sinne gilt dasselbe natürlich auch für andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel bei der Mitarbeitermotivation.

Beate Greisel

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