Wirtschaft

Die SNB schmeißt die virtuelle Geldmaschine erneut an

Um der weiter starken Wertzunahme des Schweizer Franken entgegen zu wirken, will die Schweizerische Nationalbank (NSB), die Liquidität der Währung erneut erhöhen. Die Giroguthaben der Geschäftsbanken sollen von 120 Milliarden Franken auf 200 Milliarden Franken angehoben werden. Das ist die dritte Erhöhung innerhalb eines Monats. Vor zwei Wochen wurden die Guthaben bereits von 30 Milliarden auf 80 Milliarden Franken erhöht, letzte Woche um weitere 40 Milliarden Franken. Die SNB sei mit den Auswirkungen ihrer Maßnahmen zufrieden. Sollte der Kurs des Schweizer Franken weiter steigen, wären zusätzliche Maßnahmen nicht auszuschließen.

Für den Moment scheint es so, als ob die SNB erfolgreich bei ihrem Unterfangen war. Die Schweizer Währung pendelte sich auf 1,13 Franken je Euro ein, zehn Rappen mehr als noch am Donnerstag. Angeblich möchte die Schweiz den Kurs seiner Währung auf 1,10 bis 1,15 Franken stabilisieren. Die starke Währung ist für das Land eine große Belastung, da es die Exporte des Landes verteuert und den Einzelhandel in grenznahe Gebiete verlagert.

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