Bauen & Wohnen

Die Tücken beim Immobilienverkauf

Noch immer redet alle Welt vom Immobilien-Boom, von Häusern als wertstabile Anlageform und satten Gewinnen aus Vermietung und Verkauf. Dennoch gibt es Immobilienbesitzer, die auf ihren Objekten sitzenbleiben oder selbige unter Wert verkaufen. Wie kann das sein? Welche Tücken gibt es beim Immobilienverkauf?

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Beim Immobilienverkauf müssen zahlreiche Punkte berücksichtigt werden (Bild: © Jupiterimages/Photos.com/thinkstock)

Die Marktlage kann dem Laien mitunter paradox erscheinen. Möchte man eine Immobilie verkaufen, erhält man dafür abhängig von der Lage und der generellen Nachfrage nicht immer den angestrebten Preis. Dienstleister wie hausgold.de können beim Immobilienverkauf Hilfestellung leisten und darüber hinaus eine aussagekräftige Bewertung des Objektes abgeben. Außerdem sind die Voraussetzungen für Besitzer von Häusern und Wohnungen, die ihr Objekt losschlagen wollen, derzeit eigentlich optimal. In den Metropolregionen und touristisch attraktiven Gebieten klettern die Kauf- und Mietpreise weiter in die Höhe. Trotzdem tun sich viele Verkäufer beim Immobilienverkauf schwer, den gewünschten Preis zu erzielen. Woran liegt das also?

Es stimmt zwar, dass die Lage (noch vor dem Zustand der Bausubstanz) das wichtigste Kriterium bei einem Verkauf einer Immobilie und/oder des dazugehörigen Grundstücks darstellt. Das Geschick beziehungsweise Know-how des Verkäufers hat aber auch etwas mit der Preisbildung zu tun. Daher kann die Hilfe eines Profis beim Immobilienverkauf, wie oben angegeben, in jedem Fall hilfreich sein.

Eigenschaften einer Immobilie als Wertanlage

Als eine weitere vermeintlich wertbeständige Anlageform werden Investitionen in Edelmetalle beschrieben. Goldbarren oder Münzen können aber jederzeit gegen Euros eingetauscht werden, während die Immobilie eine liquide Anlageoption darstellt. Das heißt, dass so ein Objekt im Sicherheitsdepot nicht unbedingt praktisch ist, wenn mal ein akuter finanzieller Notstand eintritt. Bis man einen Käufer gefunden hat, der die veranschlagte Summe für die Immobilie zahlt, können Monate oder sogar Jahre vergehen. Andererseits ist ein Gebäude am rechten Fleck und in gutem Zustand wertbeständiger als Edelmetalle, deren Kurse von regelmäßigen Schwankungen bestimmt sind. Beim Immobilienverkauf muss der Wert einer Immobilie im Vorfeld aber erst einmal ermittelt werden.

Die realistische Wertbestimmung beim Immobilienverkauf

Für den zufriedenstellenden Verkauf einer Immobilie ist es durchaus wichtig, einen angemessenen Preis für das jeweilige Objekt zu finden. Dabei kann der Besitzer gleich mehrere Dinge falsch machen. In vielen Fällen überschätzen die Verkäufer den Wert ihres Hauses. Einer Studie der TU Kaiserslautern zufolge stuft jeder vierte deutsche Privatverkäufer den Marktwert seines Objekts zu hoch ein. Und dann gibt es noch jene Menschen, die den Wert eines Hauses, beispielsweise durch eine kürzlich verbesserte Infrastruktur oder eine veränderte Marktlage, unterschätzen. Die Konsultation eines Sachverständigen ist vor dem Immobilienverkauf daher unabdingbar.

 

Oliver Foitzik

Ein Kommentar zu “Die Tücken beim Immobilienverkauf

  1. Beim Immobilien Verkaufen würde ich mich auch immer an einen Immobilien Makler wenden der etwas von Immobilien Bewertung versteht. Ausserdem denke ich, dass eine neutrale Person ein Haus besser verkaufen kann als jemand der mit dem Objekt zu viel verbindet, z.B. Kindheitserinnerungen.

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