Energie & Umwelt

Die UN ruft das Jahr für „Nachhaltige Energie für alle“ aus

Die Vereinten Nationen haben das Jahr der „Nachhaltigen Energie für alle“ ausgerufen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gab dies am Rand des Weltgipfels für Zukunftsenergie (World Future Energy Summit) in Abu Dhabi, im Anschluss an die Jahrestagung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), bekannt. Die Initiative soll den Erneuerbaren Energien weiter zum Durchbruch verhelfen. Die UN will den Anteil regenerativer Energien bis 2030 weltweit mindestens verdoppeln und allen Menschen weltweit einen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen ermöglichen.

Auf der insgesamt zweiten Versammlung der IRENA mit über 150 teilnehmenden Staaten wurde unter anderem das Gesamtbudget der Organisation in Höhe von 28,4 Millionen US-Dollar beschlossen. Deutschland trägt mit 4 Millionen Dollar für das im Oktober 2011 eröffnete IRENA Innovations- und Technologiezentrums (IITC) in Bonn einen bedeutenden Teil zu den Aktivitäten der UN-Organisation bei. Zudem hat China angekündigt, der IRENA beitreten zu wollen. China ist aufgrund seines stetig steigenden Energiehungers mittlerweile einer der wichtigsten Märkte für Erneuerbare Energien. Das Reich der Mitte hat 2010 rund 20,3% der weltweit erzeugten Energie verbraucht und damit den langjährigen Spitzenreiter USA abgelöst (19,0%). Noch im Jahr 2000 hatten die USA rund dreimal mehr Energie verbraucht als China. China hat zudem 48% der weltweit verbrauchten Kohle konsumiert. Laut einer Studie der Pew-Umweltgruppe (USA) hat China 2010 aber auch mit rund 54,4 Milliarden Dollar am meisten in den Ausbau Erneuerbarer Energien investiert. Deutschland folgt mit 41,2 Milliarden Dollar auf Rang zwei, die USA mit 34 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz.

 

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