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Diva Furiosa im Inhaltstheater und der Elevator Pitch

In der letzten Ausgabe der Elevator Pitch Kolumne habe ich darüber berichtet, wie eine Opernsängerin durch innere Bilder ihren Text und die Partitur lernt. So kann sie glaubhaft ihre Rolle interpretieren.

 

Ist denn der Elevator Pitch nur ein Theaterstück?

 

Nicht unbedingt, es kommt darauf an, was wir von Menschen auf der Bühne lernen können oder wollen. Sie legen oft besonderen Wert auf die Glaubwürdigkeit der Rolle.

 

Der bekannte Dirigent Michael Gielen, berühmt von seiner Zeit als Generalmusikdirektor an der Frankfurter, macht hier einen klaren Unterschied: Zusammen mit Ruth Berghaus prägte er den Begriff des Inhaltstheaters im Gegensatz zum Repräsentationstheater.

 

Ihm waren immer die Inhalte eines Stückes wichtiger als die reine Show. Die Herausforderung dabei liegt in dem Versuch das herauszuschälen, was die wirklichen Inhalte sind. Bühnenbild und Kostüme sollen das unterstützen und nicht Selbstzweck sein. Dabei stellt sich die Frage: Berühre ich durch die Show oder durch Aufdecken des verschütteten Inhalts?

 

Beispielsweise habe es einmal eine Inszenierung der Aida gegeben, in der die Elefanten auf der Bühne wichtiger gewesen waren als die Dramatik der Liebe zwischen den beiden Protagonisten. Für ihn undenkbar.

 

Andererseits sagt Michael Gielen in einem Gespräch mit Mr. Elevator Pitch eindrucksvoll, dass eine Inszenierung der Zauberflöte immer opulent sein kann im Gegensatz zu anderen Werken, wo das nicht notwendig sei.

 

Ich denke, auch im Business werden die Blender schnell entlarvt und diejenigen, die ihre Inhalte gut darstellen werden die Nasenspitze vorne haben.

 

Was bedeutet der Unterschied von Inhaltstheater und Repräsentationstheater für den Elevator Pitch?
Den Kern bilden Ihre Inhalte und Nutzen. Emotionen und Bilder verwenden Sie, um Ihre Inhalte gehrinfreundlich und nachhaltig in der Erinnerung Ihrer Kunden zu positionieren.

 

So wird die Gesamtinszenierung zu einem positiven Erlebnis für mögliche Kunden. Und Sie selber wirken glaubhaft und authentisch. Noch ein Vorteil: Sie brauchen keinen Text zu lernen, sondern erzählen Ihre (Bühnen-)bilder und verpacken es in die notwendigen Kostüme. Dann werden Sie für Ihr Publikum zum Erlebnis!

 

 

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Zur Info:

Elevator Pitch – Neukunden in 30 Sekunden überzeugen: Offenes Training am 21. Februar 2011 in München. Lesen Sie weiter hier


Ziele und Ergebnisse des Trainings:

– Die Teilnehmer reduzieren ihre Nutzenversprechen auf das Wesentlichste, formulieren Ihren Elevator Pitch und trainieren ihn

– Das klare Feedback hilft, die eigene Überzeugungs­kraft und das Selbstbewusstsein zu steigern

– Durch die bildhafte Sprache und die Kommunikation über Gefühle bleiben Sie länger im Gedächtnis des anderen

– Kundenakquise in 30 Sekunden ist möglich!

 

 

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Zum Autor: Joachim Skambraks, Mr Elevator Pitch

 

Bereits seit 2004 steht Joachim Skambraks für den Elevator Pitch, die effektivste Verkaufstechnik, um in 30 Sekunden Kunden zu gewinnen. Joachim Skambraks gehört als „Excellent Speaker“ zu den TOP 100 Referenten in Deutschland und ist Gründungsmitglied der GSA German Speakers Association. Der Autor von acht erfolgreichen Management-Büchern ist gefragter Referent und Speaker bei namhaften Unternehmen. Im Einzelcoaching berät er Geschäftsführer und Vorstände in ihrer Potenzialsteigerung durch Power of Performance. In seiner zehnjährigen Tätigkeit als internationaler Verkaufs- und Marketingleiter entwickelte sich der studierte Betriebswirt zum Verkaufsprofi. In seinen intensiven Trainings und Workshops trainieren seine Teilnehmer ihre professionelle Wirkung und verbessern so messbar ihre Ergebnisse. Weitere Informationen: www.intutraining.de.

Die Inhalte sind angelehnt an das Buch: 30 Minuten für den überzeugenden Elevator Pitch, GABAL Verlag.


 

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