Marketing

Drei Dinge braucht erfolgreiches Marketing

Notebook und Fachbuecher fuer erfolgreiches Marketing auf einem Schreibtisch

Ein innovatives Produkt auf den Markt zu bringen ist das eine. Was ganz anderes jedoch ist es, dieses, mit Hilfe von erfolgreichem Marketing, an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Im folgenden Beitrag verraten wir, was es für Letzteres braucht.

Erfolgreiches Marketing – auf diese drei Dos kommt es an

Egal, ob man sein Publikum mit klassischen Printprodukten oder online erreichen möchte. Wer aus einem interessierten Verbraucher einen Kunden machen möchte, muss mehr können, als „Kaufen, kaufen, kaufen … !“ brüllen. Das zeigt das Beispiel Social Media (s. u.) überdeutlich. Beim Marketing muss man mit Bedacht vorgehen. Die Überlegungen beginnen bereits, bevor man mit seinem Angebot auf Kundensuche geht. Die Experten von Credia beispielsweise haben auf ihrer Webpräsenz anschaulich zusammengetragen, welche drei Dos Unternehmen bei ihrem Marketing unbedingt umzusetzen haben.

Do Nr. 1: Strategisches Design

Beim Design für eine Broschüre oder einer Webseite geht es um weit größere Fragen, als um die nach der Ästhetik. Das Design muss einem potenziellen Kunden bereits auf den ersten Blick folgende Fragen beantworten können:

  • Für welche Werte steht das Unternehmen?
  • Was macht das Produkt, im Vergleich zu jenen der Konkurrenz, einzigartig?

Wer als Unternehmen beispielsweise Kunden ansprechen möchte, die dazu bereit sind, für ein Mehr an Qualität auch ein Mehr an Geld auszugeben, muss hierfür entsprechend Zeit, Geld und Mühe in die Gestaltung der Webseite beziehungsweise Broschüre investieren. So muss mit hochwertigem Equipment entsprechend hochwertige Produktfotos erstellt werden und auch bei der Wahl der Materialien für die Broschüre darf nicht am falschen Ende gespart werden.

Do Nr. 2: Markenkommunikation

Markenkommunikation durch Corporate Identity ist vor allem für jene Unternehmen wichtig, die mit Produkten aufwarten, die sich im Preis-Leistungs-Verhältnis von denen der Konkurrenz kaum unterscheiden. Nehmen wir an dieser Stelle das Beispiel Lenovo (früher IBM). Die vom Personal-Computer-Hersteller produzierten ThinkPad-Notebooks besitzen im B2B-Umfeld einen nahezu legendären Ruf. Gelobt wird nicht nur die Verarbeitungsqualität. Die findet sich in diesem Umfeld auch bei zahlreichen anderen Produzenten. Beliebt sind diese Geräte auch, weil Ersatzteile schnell zu erwerben und leicht einzubauen sind. Zudem punktet das Unternehmen bei ihren Gewerbekunden mit ihrem Kundenservice und Softwaresupport.

Der Hersteller hat sich den oben beschriebenen Ruf auch dadurch erarbeitet, weil es ihm gelang, folgende drei Fragen der Markenkommunikation für Mitarbeiter und Kunden nahezu mustergültig zu beantworten:

  • Welche Botschaft wollen wir wem vermitteln?
  • Welche Aktion erwarte ich von meiner Zielgruppe, wenn ich mit ihr kommuniziere?
  • An welchem Ort kann ich meinen Kunden am besten mit welcher Aussage erreichen?

Do Nr. 3: Digitale Medien

Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt. Restaurants beispielsweise gewinnen Kunden, weil diese durch lokale Suchanfragen gefunden wurden. Online-Shops setzen sich deshalb am Markt durch, weil der Bestellprozess für die Kunden möglichst sicher, aber dennoch einfach gestaltet wurde. Unternehmen, die durch ihr Online-Business Erfolge erzielen möchten, müssen sich folgende Fragen beantworten:

  • Sind wir richtig aufgestellt?
  • Wie kommunizieren wir mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern?

Das gilt heutzutage vor allem für die sozialen Medien, wie folgendes Beispiel zeigt.

Nicht erst seit Social Media! Kundenkommunikation – mehr, als nur Werbung

Denn die Kommunikation in Zeiten der Social Media sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits war es für Unternehmen noch nie so zeiteffizient und kostengünstig, Reichweite zu generieren. Mit anderen Worten, dank Social Media ist es heutzutage einfacher denn je, eine große Zahl an potenziellen Kunden anzusprechen. Andererseits waren die Nutzer,sprich Verbraucher, auch noch nie so mächtig wie heute. Wer zum Beispiel seine „Freunde“, Fans oder Follower mit den sechs Social Media Marketing-Tabus (s. u. Infografik) nervt, riskiert, dass sich viele Kunden von ihm abwenden – und anderen Verbrauchern rät, das Gleiche zu tun. Allerdings, die Reaktionen innerhalb der sozialen Netzwerke auf schlechtes Marketing verdeutlichen lediglich das, was wir bereits im vorliegenden Beitrag thematisiert hatten beziehungsweise schon immer für die Kommunikation mit dem Kunden galt: diese ist mehr, als nur Werbung.

Infografik: Die größten Social Media Marketing-Tabus

Infografik zu den Todsuenden im Social Media Marketing
Vorsicht beim Social Media Marketing! Oben eingefügte Infografik verrät, was Menschen dazu veranlasst, Unternehmen auf Facebook & Co nicht mehr zu folgen. (Quelle: de.statista.com | CC BY-ND 3.0)
Christoph Schroeder

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