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Drei Milliarden Euro Umsatzverlust – wegen Spam

Dem aktuellen Return Path 2013 Report zufolge erreicht jede fünfte rechtmäßig gesendete E-Mail niemals ihren Empfänger, sondern landet im Spam-Ordner. Wenn kommerzielle E-Mails zu diesen zählen, kommt es das Unternehmen teuer zu stehen: Drei Milliarden Euro Umsatz im Jahr fallen allein in Deutschland aufgrund dieser verlorenen E-Mails aus.

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Jede fünfte der rechtmäßig versendeten E-Mails landet im Spam-Ordner (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de).

Um den Verlust durch gewerbliche E-Mails im Spam-Ordner in Deutschland darzustellen, evaluierte der Cloud-basierte E-Mail-Dienstleister Mailjet, mehrere renommierte Studien. Dazu wurden insgesamt 1,56 Milliarden täglich kommerziell versendeten E-Mails in Deutschland in verschiedene Typen eingeteilt.

Darunter auch sogenannte Transaktions-E-Mails, die unter anderem bei Bestellbestätigungen eingesetzt werden. Wie aus der Quaterly Email Benchmark Study 2013 von Experian, einem Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Daten- und Informationsmanagement, hervorgeht, genriert allein diese Art von E-Mail einen durchschnittlichen Umsatz von 0,10 Euro. In diese E-Mails lassen sich zum Beispiel Empfehlungen für Produkte einbinden, die den soeben gekauften ähneln. Damit besitzt die Transaktions-E-Mail mitunter das größte Umsatzsteigerungspotenzial. Umso unerfreulicher, dass zirka 20 Prozent der rechtmäßig versendeten E-Mails nicht in den Posteingang gelangen.

Doch Deutschland steht mit dieser Herausforderung nicht alleine da:

Weltweit gehen täglich mehr als 292 Millionen Euro durch E-Mails verloren, die nicht im Posteingang landen. „Das sind global über 106 Milliarden Euro die durch Zustellbarkeitsprobleme verloren gehen. Diese Milliardenverluste zeigen wie wichtig E-Mail-Zustellbarkeit für Unternehmen ist. Technische Optimierungen sollten optimal eingesetzt werden, um diese großen Ausfälle zu reduzieren.“, sagt Quentin Nickmans, Geschäftsführer von Mailjet.

(cs mit Informationsmaterial von Mailjet)


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Weiterführender Link:

Die komplette Untersuchung ist unter folgendem Link zu finden.

Christoph Schroeder

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