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Dresscode: So kleiden Sie sich richtig im Geschäftsalltag

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Vor allem in der Geschäftswelt zählt der erste Eindruck. Ein Business-Outfit sollte daher immer gut geplant sein. Es strahlt zum einen Kompetenz und Seriosität aus, unterstreicht zum anderen aber auch den persönlichen Stil des Trägers. Was gilt es beim Dresscode und der Kleidung zu beachten?

Wer besonderen Wert auf Stil, Eleganz und eine persönliche Note legt, greift dabei nicht nach Standard-Ware von der Stange. Maßanfertigungen erleben zunehmend einen erneuten Aufschwung. Für einen erfolgreichen Geschäftsmann ist ein gut sitzender Anzug ein absolutes Muss. Dieser darf weder unter den Armen kneifen, noch am Rücken spannen. Die Ärmel des Sakkos sollten stets am Daumenansatz enden; das Hemd steht noch einen Zentimeter über. Für die Hose gilt: sie reicht bis zum Schuhansatz. Natürlich müssen Hose und Sakko aus dem gleichen Stoff bestehen. Außerdem eignen sich im Geschäftsalltag vor allem gedeckte Farben wie schwarz, grau, anthrazit oder dunkelblau.

Anzug ist nicht gleich Anzug: der Schnitt macht den Unterschied

Ob klassisch-elegant, etwas lässiger oder modern: Anzüge unterscheiden sich vor allem durch den Schnitt ihres Sakkos. Drei Grundformen sind dabei ausschlaggebend:

  • Die englische Form gilt als klassische Variante. Sie besitzt eine leichte Sanduhrform, dezent gepolsterte Schultern, eine hochsitzende Taille sowie zwei Seitenschlitze am unteren Saum. Die dazu passende Hose ist gerade geschnitten.
  • Die amerikanische Form wirkt legerer. Das Sakko ist einreihig und hat eine A-Linie mit nicht gepolsterten Schultern, längeren Ärmeln und einem mittigen Rückenschlitz. Dazu trägt man in der Regel Hosen ohne Bügelfalte.
  • Sehr körperbetont geschnitten ist hingegen die italienische Form. Die Schulterpartie des Sakkos ist dabei sehr markant. Auch die dazu getragene Hose ist schmal und körpernah.

Besonders populär sind einreihige Sakkos mit einem bis drei Knöpfen. Sakkos mit einem Knopf sorgen für einen sehr geradlinigen, formellen Look. Der Knopf ist tief angesetzt und sorgt so für ein schmales, langes Revers. Sehr klassisch und perfekt für den Geschäftsalltag geeignet ist hingegen das Zweiknopfsakko. Es wirkt zugleich seriös und modisch. Für eine ansprechende Symmetrie sorgen drei Knöpfe an einem Sakko. Das Revers ist hier deutlich kürzer als bei Ein- oder Zweiknopfsakkos. Daher bedarf es bei der Wahl des Hemdkragens und der Krawatte besonderer Sorgfalt.

Galten Sie lange Zeit als altbacken, erleben nun auch zweireihige Sakkos eine Renaissance. Neuere Modelle sind kürzer geschnitten und verfügen über einen kleinen Übertritt, was ihnen ein frisches und modernes Aussehen verleiht.

Knigge: Welche Knöpfe werden geschlossen?

Egal ob zwei, drei, vier oder gar fünf Knöpfe: Bei einem Sakko gilt die Faustregel, dass der untere Knopf geöffnet bleibt. Eine Ausnahme davon bilden zweireihige Anzüge. Diese bleiben stets komplett geschlossen und dürfen daher nicht zu eng sitzen. Dies gilt auch für das Einknopf-Sakko, denn dieser Knopf wird stets geschlossen. Bei einem dreiknöpfigen Sakko wird in jedem Fall der mittlere Knopf geschlossen, während der untere offen bleibt. Den oberen Knopf zu öffnen oder zu schließen, steht dem Träger frei. Eine ähnliche Symmetrie wird bei einem Sakko mit vier Knöpfen erwartet. Mindestens der zweite und dritte Knopf sind zu schließen, je nach Empfinden auch der obere. Für Fünfknopf-Sakkos gilt: alle Knöpfe, außer der untere, werden geschlossen.

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Edle Manschettenknöpfe von der Schmuckmanufaktur Petrov. (Bild: © Schmuckmanufaktur Petrov)

Wird das Jackett mit einer Weste kombiniert, bleibt das Jackett offen. Die Knöpfe einer Weste hingegen werden, bis auf den untersten, stets geschlossen.

Dresscode vs. Individualität

Der Dresscode beziehungsweise die Kleidervorschriften sind in der gehobenen Geschäftswelt klar geregelt und es bleibt nur wenig Spielraum, den persönlichen Charakter zu überstreichen. Emil Petrov von der Schmuckmanufaktur Petrov für individuelle Herrenaccessoires weiß, dass es bei einem gelungenen Business-Outfit nicht zuletzt auf die Details ankommt. So lassen sich mit individuellen, handgefertigten Sakko- oder Manschettenknöpfen gezielte Akzente setzen, die die Persönlichkeit ihres Trägers widerspiegeln. Besondere Details, wie die Initialen des Trägers, ein Wappen, Logo oder Sinnspruch, machen handgefertigte Herrenaccessoires nicht nur zu einem unverwechselbaren Unikat, sondern auch zu einem idealen Geschenk an Geschäftspartner oder besonders geschätzte Mitarbeiter. Derart handgefertigte Stücke runden ein stimmiges Outfit ab und sind unerlässlich als Komplettierung eines maßgefertigten Anzuges. Anhand einer Skizze oder eines Fotos können individuelle Wünsche genau umsetzt werden.

Oliver Foitzik

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