Panorama

Durchschnittliches Weihnachtsfest kostet 24.263 Dollar

Die US-Bank PNC Financial Services berechnet seit 28 Jahren auf eine etwas unkonventionelle Art, was Weihnachten kostet. Das Ergebnis überrascht wenig: Jedes Jahr etwas mehr. Der zugrunde gelegte Warenkorb entstammt dabei dem alten Weihnachtslied „Twelve Days of Christmas“. Daher „liegen“ in dem Warenkorb auch solche etwas absurd anmutende Geschenke wie neun Damen, elf Dudelsackspieler und zwölf Trommler. Die Idee war Anfangs nur als Werbegag gedacht, entwickelte sich jedoch mit der Zeit zu einer festen Institution. Das spezielle Weihnachtspräsent hätte in diesem Jahr einen Wert von 24.263 Dollar, 3,5% mehr als im Vorjahr. Lediglich die in dem Geschenk enthaltene französische Henne habe auf dem US-Geflügelmarkt ihren Vorjahreswert behalten, was auf die geringe Nachfrage zurückzuführen sei – nicht französisches Geflügelfleisch kostet in den USA bis zu 25% mehr als im Vorjahr. Die acht melkenden Mägde wurden dabei übrigens mit einem Stundenlohn zu 7,25 Dollar berechnet.

Insgesamt setzt sich der spezielle Weihnachtswarenkorb aus zwölf Trommlern, elf Dudelsackspielern, zehn Moriskentänzern, neun Tänzerinnen, acht Mägden, sieben Schwänen, sechs Gänsen, fünf goldene Ringen, vier Kanarienvögeln, drei französische Hühnern, zwei Turteltauben und einem Rebhuhn in einem Birnbaum zusammen.

 

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