Wirtschaft

E-Auto Volt von GM fängt nach Test Feuer

Der Marktstart des Elektroautos Volt von General Motors in Europa wird von einem Feuer überschattet. Wenige Wochen vor dem geplanten Verkaufsstart in Europa kam es nach simulierten Unfällen zu Fahrzeugbränden. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA hat bereits eine Untersuchung eingeleitet.

Demnach wurde die Lithium-Ionen-Batterie zu Testzwecken bei einem Seitenaufprall beschädigt. Erst drei Wochen später ist in dem Fahrzeug dann Feuer ausgebrochen. Nun soll untersucht werden, ob bei dem Elektrofahrzeug nach Unfällen grundsätzlich ein höheres Feuerrisiko besteht.

Der Elektromotor des Volts wird in Europa baugleich im Opel Ampera verwendet. In den USA wurden bereits 5.000 der Elektro-Modelle verkauft. Im Straßenverkehr ist es bislang zu keinen Unregelmäßigkeiten gekommen. Seitens General Motors heißt es: „Der Volt ist sicher und birgt keine übermäßigen Risiken beim Betrieb und nach Unfällen.

Als mögliche Brandursache werden die Elektrolyte in dem Akku gehandelt. Die organischen Flüssigkeiten können bei Kontakt mit der Luft sehr schnell brennen. Forscher an der Universität von Leeds haben bereits einen Ersatzstoff gefunden, der die bisherigen Elektrolyte ersetzen könnte. Das Polymer-Gel könnte künftig ähnliche Brände verhindern.

Der GM Volt ist das „Green Car of the year“. GM erklärt in einem kurzen Trailer (auf Deutsch) die Vorzüge der innovativen Technologie (hier).

 

 

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