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E-Commerce: Sechs Tipps für die Adressgewinnung in der Post-Weihnachtszeit

Junge Frau arbeitet am Macbook und bereitet Adressgewuínnung für den E-Commerce vor

Die Deutschen verschenken zu Weihnachten am liebsten Bargeld (s.u. Infografik). Vergangenes Jahr wurden rund 3,5 Milliarden Euro verschenkt. Das entspricht einem Plus von gut 100 Millionen Euro im Vergleich zu 2014, Tendenz weiter steigend. Diese Zahlen, die auf Prognosen des Marktforschungsinstituts GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, basieren zeigen, wie wichtig das so genannte Post-Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel ist – vor allem für den E-Commerce! Denn gerade zwischen den Jahren und Anfang Januar wird das verschenkte Bargeld von Verbrauchern gern dazu genutzt, um sich via ein paar Klicks den einen oder anderen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Für Online-Shops die beste Zeit, um eben diese Verbraucher für ihr Newsletter-Angebot zu begeistern und so Kundenbindung und Abverkauf zu fördern.

Infografik: Bargeld, das beliebteste Weihnachtsgeschenk

Infografik zu dem umsatzstaerksten Geschenken zu Weihnachten 2015
Oben eingefügte Infografik zeigt den Umsatz ausgewählter Warenbereiche im Weihnachtsgeschäft in Deutschland in Milliarden Euro. (Quelle: de.statista.com / CC BY-ND 3.0)

Post-Weihnachtszeit bietet E-Commerce enorme Potentiale

Wie die oben eingefügte Infografik zeigt, wird zu Weihnachten am liebsten Bargeld verschenkt. Bis zu 3,5 Milliarden Euro hat der Einzelhandel damit vermutlich umgesetzt. Auch interessant, mit Gutscheinen setzte die Branche potentiell weitere 1,8 Milliarden Euro um. Das heißt, gut 5,3 Milliarden Euro geben deutsche Verbraucher in der so genannten Post-Weihnachtszeit, also in den Tagen nach dem Weihnachtsfest, aus.

Für den Einelhandel im Allgemeinen und den E-Commerce im Besonderen entstehen dadurch enorme Potenziale – und zwar zu Umsatzsteigerung, Adressgewinnung und Kundenbindung. Wie? Indem sie Verbraucher für ihr Newsletter-Angebot begeistern! Dazu gibt der E-Mail-Marketing-Lösungsanbieter CleverReach* folgende sechs Tipps.

Tipp Nr. 1: Vorteile kommunizieren

Wer seine E-Mail-Adresse hergibt, will wissen, warum. Listen Sie die Vorteile einer Newsletter-Anmeldung klar und verständlich auf. Zum Beispiel:

  • frühzeitige Benachrichtigungen bei Sonderangeboten oder neuen Produkten,
  • Gutscheine,
  • Insider-Wissen,
  • Event-Einladungen.

Gewinnspiele oder Umfragen passen ebenfalls gut mit Newsletter-Anmeldungen zusammen. So muss der Empfänger für zwei Zwecke nur einmal seine Daten hinterlegen und Sie profitieren doppelt.

Tipp Nr. 2: Kauflaune heben

Knüpfen Sie die Newsletter-Anmeldung an einen Rabatt für den nächsten Einkauf. Diesen können Sie unterschiedlich gestalten. Zum Beispiel als:

  • Nachlass auf eine Mindesteinkaufsumme,
  • Prozente auf einen Artikel, eine Produktkategorie oder auf den Gesamteinkauf des Kunden.

Wenn Sie sowohl im stationären als auch im Online-Handel aktiv sind, beschränken Sie den Gutschein nicht auf Ladengeschäft oder E-Shop. Lassen Sie dem Kunden die Wahl und stärken Sie somit beide Geschäftsbereiche.

Tipp Nr. 3: Daten clever abfragen

Holen Sie bei der Newsletter-Anmeldung nur wenige Informationen auf einmal über den Empfänger ein. Das erhöht die Chance, dass sich der Interessent registriert. Viele Unternehmen sind dazu übergegangen im ersten Schritt nur die E-Mail-Adresse abzufragen. Das geht jedoch besser. Fragen Sie neben der E-Mail-Adresse noch eine weitere Information ab, welche das Newsletter-Angebot für den Empfänger sofort verbessert. Zum Beispiel lässt sich der „Jetzt-Newsletter-bestellen“-Button mit einem für „Mann“ und einem für „Frau“ ersetzen. Weitere relevante Information können Sie zum Beispiel auf der Bestätigungsseite nach dem Double-Opt-in abfragen.

Tipp Nr. 4: Was online funktioniert, funktioniert auch offline

Adressgewinnung kann auch im Ladengeschäft stattfinden und lässt sich an Ihrer Kasse, auf Ihrem Event oder an Ihrem Marktstand umsetzen. Platzieren Sie auf der Rückseite Ihres Flyers, den Sie sowieso produzieren, ein Newsletter-Formular. So sparen Sie Papier und sowohl Interessent als auch Ihr Unternehmen profitieren gleichermaßen. Wichtig: Schulen Sie Ihr Personal darauf, den Kunden freundlich auf das Newsletter-Angebot und seine Vorteile hinzuweisen. Die E-Mail-Adresse kann auch direkt vom Personal abgefragt und auf einer Sammelliste zusammen mit dem Datum notiert werden. Lassen Sie den Kunden den Eintrag unterschreiben, um die Einwilligung des Kunden nachweisen zu können.

Tipp Nr. 5: Benachrichtigung als Service anbieten

Bieten Sie Ihren Kunden E-Mail-Benachrichtigungen an. Beispielsweise wenn er einen Artikel erwerben möchte, der im Laden gerade vergriffen ist, oder wenn er ein Produkt zurücklegt. Der Kunde füllt eine Karte mit Namen und E-Mail-Adresse aus und bekommt dann die erforderlichen Informationen zugeschickt. Gleichzeitig können Sie ihn über die Karte für den Newsletter werben.

Tipp Nr. 6: Allgegenwärtig sein

Machen Sie an so vielen Stellen wie möglich auf Ihren Newsletter aufmerksam. Eingang, Kasse, Ausgang: Das sind die wichtigsten Stellen, um eine Newsletter-Anmeldung zu platzieren – und zwar sowohl im Ladengeschäft als auch im Online-Shop. Auf Online übertragen bedeutet das: Blenden Sie ein Pop-up ein, wenn der Interessent auf Ihre Seite kommt, machen Sie bei der Bezahlung des Warenkorbs auf Ihr Newsletter-Angebot aufmerksam sowie auf der Bestellbestätigungsseite und in der entsprechenden E-Mail.

Über CleverReach:

CleverReach® ist, unternehmenseigenen Angaben zufolge, einer der führenden Lösungsanbieter für E-Mail-Marketing. Zu den Referenzkunden zählen unter anderem: Spotify, Carglass, Kununu, bugatti, Amnesty International, DHL und REWE. Mehr zum Unternehmen finden am Thema Interessierte im Internet unter www.cleverreach.de (Copy & Paste).

Mit Bild- und Textmaterial des Informationsportals Statista (s. Infografik, Beleglink in der Bildunterschrift).

Christoph Schroeder

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