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E-Mail-Marketing: Willkommenskampagnen gehen immer

Willkomenskampagnen, E-Mail-Marketing

Willkommenskampagnen sind im E-Mail-Marketing ein Muss. Sie helfen dabei, „ […] Botschaften zu setzen, einander besser kennenzulernen und eine langfristige Bindung aufzubauen“, erklärt rabbit eMarketing-Geschäftsführer Nikolaus von Graeve. Zudem generieren Willkommensmails drei Mal mehr Transaktionen und Umsätze als regelmäßige Werbemails. Die One-to-One-Multichannel-Agentur gibt Unternehmen sechs Tipps für erfolgreiche Willkommenskampagnen per E-Mail an die Hand.

E-Mail-Marketing, gibt es den Blödsinn immer noch!?

Ray Tomlinson: Der Erfinder der modernen E-Mail ist tot. Ginge es nach dem Willen einiger selbst ernannter Online-Marketing-Experten, wäre eine der Begleiterscheinungen seiner bahnbrechenden Erfindung schon viel früher verstorben: das E-Mail-Marketing. Zugegeben, im Vergleich zu anderen Methoden des Online-Marketings, wie zum Beispiel Search Engine Optimization (SEO) oder Search Engine Advertising (SEA), hat E-Mail-Marketing deutlich an Bedeutung verloren. Angaben des Digital Marketing-Dienstleisters Barketing, der seit seiner Fusion mit ConversionLift unter dem Namen „Leap/“ firmiert, zufolge setzten in Vergangenheit nur noch 46 Prozent der 500 größten und relevantesten Unternehmen in der Online-Welt auf E-Mail-Marketing. Dennoch gehört E-Mail-Marketing weiterhin zu ihren Top 3 Online Marketing-Maßnahmen. Das wäre nicht der Fall, wenn man diese Methode für „Blödsinn“ halten würde.

Sechs Tipps für erfolgreiche Willkommenskampagnen per E-Mail

Allerdings muss jede Marketingkampagne wohl überlegt sein. Das gilt auch für die Kontaktaufnahme mit dem Kunden via E-Mail. Das sehen auch die Experten von rabbit eMarketing so. Sie haben sechs Tipps zusammentragen, mit deren Hilfe Unternehmen erfolgreiche Willkommenskampagnen per E-Mail umsetzen.

Tipp Nr. 1: Senden Sie mehrere Willkommensmails

Öffnungsraten von 50 Prozent sind bei Willkommenskampagnen keine Seltenheit. Je mehr Mailings die Empfänger innerhalb der Kampagne lesen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch auf nachfolgende E-Mails reagieren. Return Path zufolge bestellen Öffner von Willkommensmailings häufiger als Nicht-Öffner und haben höhere Warenkorbwerte. Belassen Sie es also nicht nur bei einer einzelnen Willkommensmail, sondern setzen Sie eine mehrstufige Strecke ein, um den Empfänger und seinen Bedarf kennenzulernen.

Tipp Nr. 2: Nutzen Sie E-Mail-Marketing für Ihr Kundenbeziehungsmanagement

Nutzen Sie Willkommensmailings, um das Alleinstellungsmerkmal und die Werte ihres Unternehmens vorzustellen und so ihr Markenbild zu schärfen. Die Detailtiefe hängt davon ab, wie gut der Empfänger das Unternehmen bereits kennt. Eine Rückkopplung zwischen E-Mail-Marketing, Webanalyse- oder Kampagnenmanagement-System und CRM-Daten ist dafür unbedingt notwendig. Mithilfe der Daten können Sie folgende Fragen beantworten:

  • Wer ist der Empfänger: Kunde, Nichtkunde, Jobinteressent und so weiter?
  • Was wollen Sie dem Empfänger mitteilen?
  • Was ist das Ziel der Kommunikation?

Tipp Nr. 3: Fragen kosten nichts

Lernen Sie Ihre Empfänger während der Willkommenskampagne kennen, damit Sie zukünftig noch individueller kommunizieren können. Das funktioniert mit expliziter Datenanreicherung. Bitten Sie den Empfänger, seine persönlichen Daten zu vervollständigen oder Interessen und Themengebiete anzugeben, über die er künftig informiert werden möchte. Der Mehrwert der Datenabfrage sollte für den Nutzer immer deutlich gemacht werden.

Tipp Nr. 4: Ein Klick sagt mehr als 1.000 Worte

Die Datenanreicherung funktioniert aber auch implizit über die Messung der Klicks in den Mailings und des Verhaltens auf der Landingpage oder dem Weitersurfen auf der Website. Daran kann abgelesen werden, wofür sich der Empfänger interessiert. Beispielsweise Unternehmensnews, Produktneuheiten, Rabattaktionen, Gewinnspiele und vieles mehr. Neben dem Interesse können Artikel in Mailings auch so eingesetzt werden, dass Unternehmen erkennen, welche Art der Ansprache am besten funktioniert.

Tipp Nr. 5: Bauen Sie eine Beziehung zum Kunden auf

Laut Informationsdienstleiter Experian generieren Willkommensmails drei Mal mehr Transaktionen und Umsätze als regelmäßige Werbemails. Setzen Sie Abverkaufsimpulse oder gewähren Sie den Neuabonnenten Rabatt. Konkrete Produktangebote sollten auf die Kaufhistorie oder auf die Interessen der Empfänger abgestimmt sein. Bedenken Sie trotzdem: Bei Willkommenskampagnen geht es nicht um den harten Abverkauf, sondern darum, eine Beziehung aufzubauen und den Empfänger besser kennenzulernen. Unternehmen sollten deshalb definieren, welcher Conversion-Schritt für den jeweiligen Empfänger der richtige ist.

Tipp Nr. 6: Sagen Sie überall „Herzlich Willkommen!“

Haben Unternehmen für Willkommenskampagnen per E-Mail definiert, wie man die Empfänger individuell anspricht und mit den passenden Botschaften erreicht, lautet die nächste Aufgabe, die Empfänger mit eben diesen Botschaften auch auf anderen Kanälen anzusprechen – zum Beispiel auf der Website, in der Unternehmensapp oder auf Social-Media-Kanälen. Das ist der erste Schritt in Richtung One-to-One-Multichannel-Kommunikation.

Über rabbit eMarketing:

rabbit eMarketing ist eine One-to-One-Multichannel-Agentur im deutschsprachigen Raum. Zu den Referenzkunden der Agentur zählen unter anderem Epson, die Commerzbank AG, ING-DiBa und Caparol. Mehr Informationen zum Unternehmen im Internet unter www.rabbit-emarketing.de.

Christoph Schroeder

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