Energie & Umwelt

Effizientere Straßenbeleuchtung spart 70% Stromkosten

Die Straßenbeleuchtung in Deutschland verbraucht jährlich rund 3-4 Milliarden KWh Strom – soviel wie rund eine Million Haushalte. Rund ein Drittel der Straßenbeleuchtung ist dabei mindestens 20 Jahre alt. Durch eine Umstellung auf energieeffiziente Technologien können im Schnitt 70% der Stromkosten eingespart werden. Dazu zählen der Einsatz energieeffizienter Leuchten, wie LED’s, ebenso wie eine situationsabhängige Beleuchtung oder intelligente Steuerungssysteme, beispielsweise für Parkplätze.

Zu dem Ergebnis kamen das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die KfW Bankengruppe zum Abschluss des Bundeswettbewerbs „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“. Das Bundesumweltministerium hat dafür 4,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Ingenieure und Betriebswirtschaftler aus dem Umweltinstitut Neumarkt hatten bereits Ende 2010 das Einsparpotential von Induktionsleuchten beim Einsatz in der Straßenbeleuchtung berechnet. Nach Auswertung aller technischen Aspekte (Lichtstärke, Leistungsaufnahme und Alterungsverhalten der Lampen), der Kosten für Ersatz und Austausch sowie der Kosten für die Betriebsdauer der Lampen und der Einsparung gegenüber dem Einsatz der bisher verwendeten Leuchtmittel ergab sich ein erheblichen Einsparpotenzial. Die benötigten Mittel würden sich in kürzester Zeit amortisieren. Allein für die kleinere Stadt Neumarkt mit nur rund 40.000 Einwohnern ergibt sich das jährliche Einsparvolumen von 62.000 Euro und 536 Tonnen CO2.
 

 

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