Wirtschaft

Eigenkapital: Neues Finanzprodukt unterstützt Banken bei Basel III

Der Kreditfondsmanager Christofferson Robb & Company (CRC) hat ein innovatives Finanzprodukt entwickelt, um der europäischen Finanzbranche bei den strengeren Eigenkapitalregeln Basel III zu helfen. Die im September getroffene Vereinbarung Basel III sieht als Reaktion aus der Finanzkrise deutlich höhere Eigenkapitalquoten der Banken vor, um sie für künftige Krisen widerstandsfähiger zu machen. Der Fonds plant nun Investitionen zur „regulatorischen Erleichterung“ mit Blick auf das Bankenkapital. Mittels "bilateralen synthetischen Verbriefungen" wird ein kleiner Teil des Risikos für der riskantesten Teile eines abgetrennten Pools von Bankaktiva übernommen. Die Institute bekommen dadurch einen Puffer für die ersten eventuell anfallenden Verluste. Dieser „bedeutsame Risikotransfer“ von riskanten Vermögenswerten bedeutet für die Banken, dass sie weniger Geld für den Fall vorhalten müssen, dass diese Aktiva notleidend werden. Dadurch könnte beispielsweise die Geldmenge, die eine Bank für einen Pool von Unternehmenskrediten im Volumen von 3 Mrd. Euro vorhalten muss, um bis zu 85% sinken. Der Fonds strebt über seine Laufzeit eine durchschnittliche jährliche Rendite von 20% an. Die Schweizer Credit Suisse hat bereits angekündigt, 800 Mio. Dollar hierfür aufzubringen. Laut der Financial Times bereiten weitere Banken ähnliche Projekte vor.

 

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