Energie & Umwelt

Ein neuer Wind in Paris: Offshore Projekte werden vorangetrieben

Auch in der Atomnation Frankreich wird der Drang nach erneuerbaren Energien langsam stärker. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren von 10% auf 23% ansteigen. Erst im letzten Monat wurde der größte Solarpark Frankreichs mit einer Nennleistung von 33 Megawatt ans Netz angeschlossen. Die Windenergie wird aber auch nicht vernachlässigt. Die Konstruktion von fünf neuen Offshore-Windparks soll April 2012 entlang der Küste Frankreichs beginnen. Ausschreibungen für die Projekte liegen bereits vor. Bis Anfang 2012 können Unternehmen mit ihren Angeboten um das Offshore-Projekt werben. Dessen Fertigstellung wird für das Jahr 2015 erwartet, rund 600 Turbinen sollen dann gemeinsam insgesamt 3.000 Megawatt Strom liefern. Ein weiteres Offshore-Projekt mit der selben Nennleistung wird mit dem Baubeginn des Ersten ausgeschrieben. Die Regierung erhofft sich auch mehr Arbeitsplätze von dem Projekt. Jedoch werden diese nicht aus dem Mittelstand entstehen, weil das Investitionsvolumen bei Offshore-Windparks zu hoch für Unternehmer aus kleinen und mittelständischen Unternehmen ist. Hauptsächlich werden die großen Energieunternehmen profitieren, obwohl der Mittelstand wahrscheinlich mit der Lieferung von Generatoren und anderem Zubehör auch eine Rolle bei dem Bau spielen wird. Es wird erwartet, dass die zukünftigen Projekte die französische Windindustrie einen durchaus nötigen Wachstumsschub geben wird. Bisher wurden die Windturbinen noch zu 60% aus dem Ausland importiert.

In Deutschland sind für die Zukunft auch weitere Offshore Windparks in Planung. Letzten Monat konnte sogar der erste deutsche Windpark Alpha Ventus 5% mehr Strom erzeugen als als von den Bauherren erwartet wurde. Die 12 Anlangen erzeugten Genug Energie um 42.000 4-Personen Haushalte mit Strom zu versorgen.

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