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Eine App auch ohne IT-Kenntnisse erstellen

Dass für das Erstellen von Homepages ein Informatikstudium zwar durchaus hilfreich, aber inzwischen nicht zwingend notwendig ist, ist vielen mittlerweile bekannt. Aber wussten Sie, dass das Gleiche auch für Apps gilt? Dass dahinter mehr als ein bloßer Zeitvertreib stecken kann, hat jüngst die Erfolgsgeschichte von WhatsApp auf eindrucksvolle Art und Weise demonstriert. Aber auch zu Marketingzwecken ist das App erstellen durchaus sinnvoll. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, worauf es dabei zu achten gilt.

In-App Ads: die Revolution im Marketing?

Vom Branchenprimus zum Herausforderer. Wie schnell die Rollen wechseln können, zeigt das Beispiel Microsoft. Denn der multinationale Software- und Hardwarehersteller mit Unternehmenssitz im US-amerikanischen Redmond läuft den Technologie-Giganten Google und Apple aktuell hinterher. Als einer der wesentlichen Gründe gilt das zu späte Aufspringen auf den boomenden Markt für mobile Apps.

Wie wichtig dieser inzwischen auch für Marketingzwecke von Unternehmen geworden ist, zeigt eine Studie von Strategy Analytics. In dieser werden In-App Ads – das sind Werbeanzeigen, die innerhalb einer geöffneten Anwendung, beispielsweise einem Spiel, eingeblendet werden – als die Revolution im Marketing beeichnet. Laut Strategy Analytics setzen immer mehr Werber auf diese Ads, um ihr Zielpublikum zu erreichen, anstatt in die bisher üblichen Ads auf mobilen Websites zu investieren. Bereits 2012 sollen zirka 2,9 Milliarden US-Dollar für In-App Ads ausgegeben worden sein.

Zum Vergleich: Die Konsumenten sollen zirka 26,1 Milliarden Dollar ausgeben haben, um diese in In-App Ads beworbenen Apps zu kaufen.

Ende des App-Booms nicht in Sicht

iPhone, Smartphones, Mobile Internet
Ob mit In-App Ads oder ohne. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. (Photo: „Reading News on iPhone5S GOLD“ original by Viktor Hanáček / picjumbo.com)

Ob nun mit In-App Ads oder ohne: der Markt boomt weiterhin. Angaben des Branchenverbands BITKOM zufolge, werden in diesem Jahr allein hierzulande voraussichtlich 717 Millionen Euro mit Apps umgesetzt. Im Vergleich zu 2013 (da waren es noch 547 Millionen) ergibt das ein Plus von 31 Prozent.

Ein kleines Stück vom großen App-Kuchen? Leichter als gedacht!

Wer sich vor dem Hintergrund derart beeindruckender Zahlen denkt: „Ich hätte auch gerne, zumindest ein kleines Stück, vom großen App-Kuchen“, für den haben wir eine gute Nachricht. Denn App programmieren, das ist gar nicht so schwer, wie von vielen zunächst angenommen. Ähnlich wie für das Erstellen einer unternehmenseigenen Webseite, sind auch für das Erstellen einer App, dank Baukasten-Prinzip, keine tiefgehenden Programmierkenntnisse vonnöten. Als eines der zahlreichen Beispiele gilt eezzy. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Funktionen dieses Programms zur Erstellung einer App kurz vorstellen.

Kein Kinderspiel, aber kinderleicht

Wie gesagt, dass das Programmieren einer App mehr ist als ein Kinderspiel, haben wir in den vorangegangenen Zeilen anhand mehrerer Beispiele aufgezeigt. Dank den zahlreichen Funktionen von eezzy können Sie auf Basis unterschiedlichster Vorlagen das passende Layout aussuchen. Mit dem Angebot an Farben und Textschriften können Sie es dann an das Corporate Identity Ihres Unternehmens anpassen. Bei alledem leitet Sie eine interaktive Eingabemaske verständlich durch die Entwicklung Ihrer persönlichen App, die Sie dann Ihren Kunden via iOS oder Android zur Verfügung stellen können. Selbst das Einbringen von Kalendern oder Wettervorhersagen ist möglich. Wer den Erfolg seiner App evaluieren möchte, kann die über die Statistikfunktion tun. Dort können Sie unter anderem entnehmen, ob die Kundenzufriedenheit im oberen Bereich liegt.

Erst testen, dann kaufen

Unser Tipp zum Schluss: Bevor Sie derartige Programme zum Erstellen beziehungsweise Programmieren einer App kaufen, sollte Sie diese vorab testen. Anbieter wie eezy stellen hierzu einen 30 Tage andauernden Test-Zugang kostenlos zur Verfügung.

Christoph Schroeder

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