Wirtschaft

Einwanderer sind der Motor der deutschen Existentgründungen

Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wagen nur 4,2 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund den Schritt in die Selbstständigkeit. Bei Einwanderern sind es hingegen sieben Prozent. Damit hat fast jeder vierte Gründer in Deutschland einen Migrationshintergrund. Auffallend ist zudem, dass die von Migranten gegründeten Unternehmen im Durchschnitt größer seien: Mehr als 70 Prozent beschäftigten bereits bei der Gründung Mitarbeiter oder beabsichtigen, in Kürze jemanden einzustellen, bei einheimischen Gründern liegt der Wert bei 50 Prozent. Entscheidender Grund für die häufigeren Existenzgründungen unter Einwanderern sei vor allem die drohende Arbeitslosigkeit: In Deutschland ist die Arbeitslosenquote bei Ausländern doppelt so hoch wie bei deutschen Staatsbürgern. Viele Migranten würden daher aus der Not eine Tugend machen.

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