Technologie

Elektromobilität auf einer offenen Technologieplattform

Am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen wird in enger Kooperation mit der mittelständischen Industrie ein neuartiges Elektrofahrzeug entwickelt. Alle beteiligten Unternehmen und Forschergruppen testen dabei auf einer offenen Technologieplattform die Rahmenbedingungen einer optimierten Elektrofahrzeugentwicklung. Dabei werden die mittelständischen Firmen des Konsortiums in die Entwicklungs- und Produktionsschritte einbezogen und gleichzeitig das gewonnene Wissen aus diesem Projekt für die gesamte Wirtschaft aufbereitet, so dass auch die großen Automobilhersteller davon profitieren können. Insgesamt werde damit die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Deutschland allgemein gesteigert. Konkret heißt es: „Wir betreiben hier eine Qualifizierung des Mittelstandes, indem wir das technologische Rüstzeug für den Automobilbau der Zukunft mit ihm entwickeln.“ Das so entwickelte E-Auto „StreetScooter“ soll nur rund 5.000 Euro plus Batterieleasing kosten. In einer Kleinserie von 2.000 Exemplaren soll das Projekt zunächst gleichzeitig verifiziert wie auch realisiert werden, bevor es dann in die Serienproduktion geht. Wo möglich wird auf Standardprodukte zurückgegriffen, die zum Teil adaptiert oder leicht modifiziert werden, um die Kosten möglichst gering zu halten. Gleiches gilt für den Bau des Autos: Aufgrund des innovativen Produktionskonzepts wird der StreetScooter mit 20 anstatt der üblichen 100 Montagestationen auskommen.

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