Energie & Umwelt

EnBW fordert Änderung bei Offshore-Förderung – 12 statt 7% Rendite

Der EnBW-Chef Hans-Peter Villis fordert eine Stauchung der Fördermittel für Hochsee-Windparks. Demnach soll der Förderbetrag angehoben, dafür aber die Förderdauer abgesenkt werden. Konkret schwebt Villis eine Einspeisevergütung von 18 anstatt bislang 15 Cent je Kilowattstunde vor. Im Gegenzug soll die Förderdauer von aktuell 14 auf neun Jahre gekürzt werden. „Durch eine Konzentration der Förderung auf weniger Jahre könnten viele Projekte schneller in Angriff genommen werden“, die Investitionsanreize würden sich also erhöhen. Laut Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG würde die Rendite der Betreiber der Offshore-Windparks damit von heute sieben auf bis zu zwölf Prozent steigen. Zum Vergleich die Zahlen für die deutsche Wirtschaft: Die 30 Dax-Unternehmen erzielten 2010 eine Umsatzrendite von durchschnittlich beinahe sieben Prozent. Im Rekordjahr 2007 erreichten die Dax-Konzerne beinahe zehn Prozent. Der bisherige Rekordwert aller deutschen Firmen wurde ebenfalls 2007 mit 5,2 Prozent realisiert.

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