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Energetische Sanierung notwendig – und lohnend

Die Energetische Sanierung von Wohngebäuden muss deutlich ausgebaut werden. Denn die eingesparten Energiekosten sind langfristig deutlich höher als die notwendigen Zusatzinvestitionen, so Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Sanierungsrate verdoppeln

Um die Energiespar- und Emissionsziele der Bundesregierung zu erreichen, muss Energie effizienter genutzt werden. Neben einem breiten Spektrum von zusätzlichen Maßnahmen in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft muss insbesondere die Rate der energetischen Sanierung von Wohngebäuden verdoppelt werden, so das DIW Berlin. Die dafür in den kommenden Jahren notwendigen milliardenschweren Zusatzinvestitionen würden sich dank erheblichen Energiekostensenkungen, Entlastung des Klimas und Steigerung des Bruttoinlandsprodukts schnell amortisiert haben.

Ohne Sanierung ist die Energiewende kaum zu schaffen

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden gilt als wichtige Säule der Energiewende. Die Bundesregierung peilt  im Zuge der geplanten Verdopplung der energetischen Sanierungsrate auf zwei Prozent des Bestandes pro Jahr einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2050 an. Die drei DIW-Ökonomen Jürgen Blazejczak, Dietmar Edler und Wolf-Peter Schill haben analysiert, welche zusätzlichen Investitionen nötig wären, um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, und anhand verschiedener Szenarien untersucht, wie sich diese zusätzlichen Investitionen auf die deutsche Volkswirtschaft auswirken könnten.

Seite 2: Die deutsche Wirtschaft könnte kräftig profitieren

Christoph Schroeder

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