Regionales

Energieatlas Bayern Basis für die Energiewende Bayerns!

„Geodaten sind auch für die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien unentbehrlich. Der Energieatlas Bayern, der seit wenigen Wochen freigeschaltet ist, baut auf den Geodaten der bayerischen Vermessungsverwaltung auf und ist in Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung entstanden. Hier kann sich jeder über das regionale und lokale Potential aller erneuerbaren Energien, Abwärmequellen und vorhandenen Infrastrukturen informieren“, teilte Finanzminister Georg Fahrenschon anlässlich des 12. Oberfränkischen Feldgeschworenentags in Lauenhain, Landkreis Kronach, am Samstag (4.6.) mit.

Die Daten des Energieatlas Bayern könnten nach den Angaben von Fahrenschon auch für eine grenzüberschreitende, sinnvolle Planung eingesetzt werden. Fahrenschon: „Je näher der Strom bei den Verbrauchern erzeugt wird, umso weniger weit muss er transportiert werden“. Um den Energieatlas Bayern optimal nutzen zu können, sei eine moderne und leistungsfähige Breitbandversorgung für Internetanschlüsse erforderlich. Daher müssten alle Chancen konsequent genutzt werden, um „weiße Flächen“ in der Breitbandversorgung schnell abzubauen. Die Versorgung auch des ländlichen Raums zähle zu den politischen Topprioritäten der Bayerischen Staatsregierung. Im Doppelhaushalt 2011/2012 seien deshalb zusätzlich zu den bisher bereitgestellten 51 Millionen Euro Haushaltsmittel weitere 45 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Oberfränkischen Feldgeschworenen vertrete rund 4000 Siebener. Die Arbeit der Feldgeschworenen sei, wie Fahrenschon hervorhob, für die Gesellschaft und einen tragfähigen Grenzfrieden unerlässlich. Die in dem ältesten kommunalen Ehrenamt tätigen Feldgeschworenen würden einerseits Tradition und Brauchtum pflegen und hochhalten, andererseits nutzen sie für Arbeiten an den Grundstücksgrenzen auch modernste Messverfahren. Sie würden Werte leben, die für den gesunden Kern gemeinschaftlichen Zusammenlebens unentbehrlich seien. Die Europäische Union habe das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligkeit erklärt. Das Ehrenamt sei in unserer Gesellschaft unentbehrlich für den sozialen und kulturellen Zusammenhalt. Stellvertretend für alle 21.000 Feldgeschworenen in Bayern dankte Fahrenschon herzlich für deren Dienst und deren ehrenamtliches Engagement für die Bürgerinnen und Bürger.

 

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