Energie & Umwelt

Energieverbrauch in Deutschland 2011 um 4,8% gesunken

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2011 nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) trotz des starken Wirtschaftswachstums von rund 3% und der damit einhergehenden Produktionsausweitung um 4,8% auf 13.411 Petajoule zurückgegangen. Die Energieeffizienzmaßnahmen haben damit zu dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung 1990 geführt. Ausschlaggebend war aber auch die milde Witterung und der damit verbundene niedrigere Verbrauch an Heizenergie – rund 40% des Primärenergieverbrauchs entfallen auf Gebäude, ein Großteil davon auf Wärme.

Bundeswirtschaftsminister Rösler: „Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20% gegenüber 2008 zu reduzieren. Im Jahr 2011 liegen wir bereits gut 5% unter dem Referenzwert. Dies gilt auch unter Berücksichtigung der Temperatureffekte. Die Energieeffizienz hat sich in diesem Zeitraum um 2,5% pro Jahr (temperaturbereinigt um 2,1% pro Jahr) verbessert. Das ist ein markanter Auftakt für den Prozess ‚Energie der Zukunft’ und das darin enthaltene Monitoring der Bundesregierung. Es kommt jetzt darauf an, den langfristigen und stetigen Pfad der Energieeinsparung weiter zu entwickeln. Daran werde ich weiter arbeiten. Die Einsparerfolge seit 2008 sind Ansporn und Ermutigung zugleich.“

Auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums findet sich eine entsprechende graphische Darstellung des Primärenergieverbrauchs von 1990 bis 2011.

 

 

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