Bauen & Wohnen

EnEV beachten bei Neubau und Sanierung

Wer ein Haus baut oder saniert, der ist täglich mit vielen Entscheidungen konfrontiert. Vor allem die Einhaltung rechtlicher Vorschriften wie der Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt viele vor Herausforderungen, wenn es um die Planung von Dämmung und Heizung geht. Außerdem wollen heutzutage die meisten Bauherren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowohl aus Umwelt- als auch aus Kostengründen so weit wie möglich reduzieren. Deshalb ist es wichtig, sich schon vor der konkreten Planung zu informieren und kompetent beraten zu lassen.

 

Was regelt die EnEV?

Ursprünglicher Anlass für den Erlass der EnEV war das 1997 verhandelte Kyoto-Protokoll, in dem sich die Bundesregierung dazu verpflichtete, ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Daraufhin erließ die EU eine Richtlinie zur Energieeffizienz in Gebäuden, die Umsetzung dieser Richtlinie in der Bundesrepublik ist die EnEV, die am 1. Februar 2002 in Kraft trat.

In der EnEV 2002 die Heizungsanlagenverordnung und die Wärmeschutzverordnung zu einer gemeinsamen Verordnung zusammengeführt. Damit wurde auch die Anlagentechnik in die Energiebilanz miteinbezogen. Relevant für die Einhaltung der EnEV ist nicht mehr, wie bei den vorherigen gesetzlichen Regelungen die Nutzenergie, sondern der Endenergiebedarf. Mit der EnEV verband man den Anspruch, für jedes Gebäude eine Ökobilanz zu erstellen, die beispielsweise Mieter darüber informiert, welchen Heizbedarf ihr Gebäude hat. Seit der Novellierung der EnEV 2013 muss dieser Energieausweis spätestens beim Besichtigungstermin dem Mieter vorgelegt werden.

Beratung ist entscheidend

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Wer seine Heizung saniert, muss vieles beachten. (Bild: Rolf / pixelio.de)

Nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften wie der EnEV, sondern auch aus Verantwortung für die Umwelt und um Kosten zu sparen, achten Hausbauer auf eine effiziente Heizungsanlage. Moderne Technik und der Einsatz regenerativer Energien stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste. Da diese Wünsche meist mit hohen Kosten verbunden sind, hat die Firma GS Wärmesysteme ein System zur Selbstmontage entwickelt. Mit einer detaillierten technischen Dokumentation sind die Kunden in der Lage, die Installationsarbeiten selbst zu erledigen. Damit können Kosten für die Installation eingespart werden, die in eine moderne Anlage investiert werden können. Auf der Facebook-Seite der Firma finden sich auch Informationsfilme zum Baukastensystem und zur Heizungsentscheidung.

Außerdem bietet GS Wärmesysteme eine fundierte Energieeratung an, die auf die Wünsche der Kunden genau eingeht. Dämmwerte, Heizbedarf, Energieträger werden in die Beratung mit einbezogen und so die kosteneffzienteste Lösung, die gleichzeitig dem besten Umweltstandard entspricht, gefunden. Die Energieberater haben einen Überblick über das Angebot, das derzeit am Markt besteht und wissen über rechtliche Vorgaben wie die EnEV Bescheid, so dass alle wichtigen Faktoren in die Entscheidung miteinfließen können.

Katja Heumader

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