Regionales

Engere Zusammenarbeit der Verbraucherzentralen von Brandenburg und Berlin

Die Verbraucherzentralen von Brandenburg und Berlin wollen künftig ihre Zusammenarbeit im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher beider Länder weiter ausbauen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben diese heute im Beisein von Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Anita Tack und Berlins Senatorin für Verbraucherschutz Katrin Lompscher unterzeichnet.

"Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger arbeiten in Berlin oder kaufen dort ein. Umgekehrt gibt es viele Berlinerinnen und Berliner die gerne ins Umland fahren, um etwa ländliche Idylle und regionale Angebote zu genießen. Da liegt es nahe, dass auch die Verbraucherberatung Länder übergreifend funktionieren sollte", erklärte Ministerin Anita Tack.

Senatorin Katrin Lompscher: "Ich freue mich, dass mit der heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Verbraucherzentralen besiegelt ist. Das bringt Synergieeffekte für beide Einrichtungen und wird die Beratungsarbeit weiter verbessern – zum Nutzen der Verbraucherinnen und Verbraucher in unserer Region."

Die Verbraucherzentralen Brandenburg und Berlin wollen künftig Ansprechpartner für alle Verbraucherinnen und Verbraucher auch über die Landesgrenzen hinweg sein. Dabei konzentrieren sie sich auf die Probleme der Region Berlin-Brandenburg, erarbeiten gemeinsame Positionen und bieten eine effiziente und qualitativ hochwertige Beratung für alle Bürgerinnen und Bürger an. Insbesondere in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Marktbeobachtung, Verbraucherbildung und wirtschaftlicher Verbraucherschutz soll die Zusammenarbeit intensiviert werden.

Bereits im März 2004 hatten die Verbraucherzentralen eine erste Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese hat sich in den vergangenen Jahren als sehr hilfreich erwiesen, auch wenn sich die Aufgabenschwerpunkte in den vergangenen Jahren etwas verlagert haben. Heute stehen insbesondere die Themen Energie, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Personennahverkehr im Mittelpunkt des Interesses der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Brandenburg

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