Wirtschaft

Entrepreneur-Studie: Deutschland bei Start-up-Ranking nur auf Platz 13

Das Beratungsunternehmen Ernst & Young hat die Startbedingungen für Unternehmensgründer in allen G-20-Staaten mit einander verglichen. Für die Studie „Entrepreneurs speak out – A call to action for G20 governments“ wurden mehr als 1.000 Jungunternehmer aus allen G-20-Ländern befragt. Deutschland findet sich dabei nur im hinteren Mittelfeld auf Platz 13 wieder. Grund seien die bürokratischen Hürden und die hohen Kosten für die Unternehmensgründung sowie die hohe steuerliche Belastung für junge Start-ups. Demnach sind in Deutschland insgesamt neun Verwaltungsvorgänge für die Gründung eines neuen Unternehmens notwendig. Der G-20 Durchschnitt liegt bei 5,7.

In Deutschland werden pro 1.000 Menschen im Durchschnitt jährlich nur ein Unternehmen gegründet. Schlechter sind nur Schwellenländer wie Mexiko oder Argentinien. Spitzenreiter der Studie ist Kanada. Hier, genauso wie in Großbritannien, werden im Schnitt neun Unternehmen pro 1.000 Einwohner gegründet.

(mb)

 

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