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Entwickle Willenskraft – gib nicht so schnell auf

… aus der wöchentlichen Themenserie „Das Willenskraft-Prinzip. Leistungserfolg für Ihre Unternehmungen“ vom Mobilisierer und Selbstmanagement-Experten Michael Langheinrich. Nachdem Sie letzte Woche erfahren haben, wie Sie die sechs Willenkraft-Prinzipien als Umsetzungskompetenzen für Ihre Teams und Mitarbeiter im Unternehmen nutzen können, geht es heute um die Hürden, die viele Menschen dazu verführt, allzu schnell aufzugeben.

Heutzutage wird den Menschen auf der einen Seite sehr viel an Leistung und Aufwand abverlangt, aber auf der anderen Seite wird ihnen das Aufgeben auch recht einfach gemacht. Heute heißt es eher Scheitern als Chance, als reiß dich zusammen. Und die Balance, zwischen aufgeben und für eine Sache oder ein Ziel zu kämpfen, gilt es wieder zu erlangen.

Woran liegt es das viele Menschen zu schnell aufgeben?

Willenskraft, Motivation, Mobilisierer
Wie entwickle ich mehr Willenskraft? Antworten vom Mobilisierer Michael Langheinrich (Foto: © privat)

Natürlich macht es keinen Sinn, voller Motivation und Willenskraft immer wieder gegen die Wand zu laufen. Aber letztlich wird es den Menschen durch fehlende Grenzen in der eigenen Erziehung als Kind, den „Laissez-faire-Führungsstil“ an Schulen und in Unternehmen sowie die allgemein leichtfertige gesellschaftliche Akzeptanz des Scheiterns in unserer freiheitlichen Welt, auch nicht unbedingt einfacher gemacht, sich mal für eine Sache einzusetzen, etwas durchzuhalten oder zu kämpfen. Niederlagen braucht kein Mensch. Verlierer sind Verlierer und keine verkappten Sieger. Wenn du im Halbfinale der Champions-League 0:4 verlierst, bist du raus aus dem Turnier und kein Sieger der Herzen. Ich muss überhaupt nicht das Elend kennen um den Luxus zu schätzen. Null. Champagner schmeckt auch, ohne dass man vorher lauwarmes Wasser getrunken hat. Also streng dich ein bisschen mehr an und halte durch.

Wie kannst du besser durchhalten?

Wichtig ist, dass du Situationen meidest, in denen deine temporären Bedürfnisse im Konflikt zu deinen höheren Zielen stehen. Ein Profisportler wird also kurz vor dem Wettkampf nicht an einem Bratwürstchen-Stand vorbei laufen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Und ein Fußball-Profi sollte auch nicht in irgendeine Hotel-Lobby pinkeln, um anschließend seine Energie auf einer erklärenden Pressekonferenz oder vor dem Trainerstab zu verschwenden.

Willenskraft lässt sich trainieren

Untersuchungen von Forschergruppen haben nachgewiesen, dass schon Kinder die besser durchhalten und ein Ziel diszipliniert erreichen, später gesünder, finanziell stabiler und weniger straffälliger sind als jene, die schon in ihrer Kindheit ein gewisses Problem mit der Selbstkontrolle hatten. Dieses Wissen und auch die Tatsache, dass Durchhalten und nicht zu schnell aufgeben auf lange Sicht tatsächlich hartnäckiger macht, sind von unschätzbaren Wert, denn: Durchhalten und nicht zu schnell aufgeben kann man erlernen. Das lässt sich wie ein Muskel trainieren und wird immer leistungsstärker, je öfter man es anwendet. Also, tu dir selbst einen Gefallen und meide beim nächsten Wochenend-Einkauf einfach die Süßwarenabteilung – so kommt dein temporäres Bedürfnis nach einer Nascherei nicht mit ihrem höheren Ziel einer perfekten Sommer-Strand-Figur in Konflikt.

Mobilisierung, Willenskraft, Selbstmanagement
(Foto ©: Michael Langheinrich)

Über Michael Langheinrich:

Als Gründer und Inhaber des Willenskraft-Prinzips ist er Mobilisierer, Selbstmanagement-Experte und hilft anderen Menschen willensstark und zielkonsequent zu handeln, so das sie ihre Ideen, Wünsche und  Ziele ungebremst verwirklich können. Wer also sein Bedürfnis nach Leistungserfolg und Zielkonsequenz durch Mobilisierung der Willenskraft zur Aufrechterhaltung der Motivation stillen will, ist beim Willenskraft-Prinzip genau goldrichtig.

Mehr über Michael Langheinrich erfahren Sie in unserem Expertenprofil und im Internet auf: www.willenskraft-prinzip.de.

Lesen Sie hier seinen Beitrag vom letzte Mal: Das 6. Willenskraft-Prinzip – DIE PAUSEN

Christoph Schroeder

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