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Entwicklung des mobilen Datenverkehrs bis 2015

Laut dem Branchenverband Bitkom wurden im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt 7,4 Mio. internetfähige Smartphones verkauft. Das entspricht 37,8% aller verkauften Handys in Deutschland. Das Volumen der mobilen Nutzung des Internets wuchs dabei in Jahresfrist von 34 Mio. Gigabyte auf 70 Mio. Gigabyte an. Der Absatz der Geräte dürfte 2011 um weitere 36% auf 10,1 Mio. Einheiten zulegen, der Umsatz mit mobilen Datendiensten um 12% auf 7 Mrd. Euro steigen.

 

Das US-Technologieunternehmen Cisco hat derweil die weltweite Entwicklung des mobilen Datenverkehrs bis zum Jahr 2015 exploriert. Demnach nimmt die Geschwindigkeit der mobilen Netzanbindung um das Zehnfache zu, die Datenmenge wächst jährlich um 92% (um das 26-fache bis 2015). 2015 dürften dann zudem rund zwei Drittel der mobilen Daten Videos sein. Die Zahl der Tablet-PCs und Smartphones soll dabei auf mehr als 5,6 Milliarden im Jahr 2015 ansteigen. Angesichts des enorm ansteigenden Datenvolumens sei es unbedingt notwendig, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzutreiben. Auch die Provider sind gefordert: Sie sollten verlässliche und sichere Netze mit den entsprechenden Kapazitäten zur Verfügung stellen.

 

Die Einführung eines einheitlichen Aufladeanschlusses für Mobiltelefone kann beginnen: Dafür wurde nun die Norm EN 62684:2010 eingeführt. Durch die Vereinheitlichung der Ladegeräte mit Micro-USB-Schnittstelle für alle Handy-Typen lässt sich viel überflüssiger Elektronik-Schrott vermeiden. Bislang musste bei dem Kauf eines neuen Handys in der Regel auch ein spezielles Aufladegerät mit erworben werden.

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