Energie & Umwelt

Eon plant Investorenbeteiligung an Offshore-Windparks

Der Energiegigant Eon plant Finanzinvestoren an seinen Offshore-Wind-Projekten zu beteiligen. Für dieses Vorhaben laufen derzeit Gespräche mit Interessenten.

Eon will in den nächsten fünf Jahren bis zu 7 Milliarden Euro in den Ausbau von erneuerbaren Energien stecken. Durch die Minderheitsbeteiligungen an den Offshore-Parks wären noch größere Investitionen möglich.

Zielgruppe des Projekts sollen risikoscheue Investoren wie Pensionsfonds oder Rückversicherungen sein. Da die Risiken des Einstiegs in die erneuerbare Energiegewinnung aufgrund langfristiger gesetzlicher Abnahme- und Preisgarantien eher gering sind und die Rendite besser als bspw. bei Staatsanleihen, erhofft sich Eon ein gesteigertes Interesse an den Projekten.

Eon-Chef Teyssen hatte angekündigt, dass künftig alle 18 Monate eine neue Offshore-Anlage in Betrieb genommen wird. Deutschland plant den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf 35% gegenüber derzeit 20% zu steigern.

Der Bau der Windkraftanlagen kommt momentan aber nur langsam voran, vor allem weil Netzanschlüsse fehlen und dem Netzbetreiber Tennet das Geld ausgeht.

(sm)

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