Management

Erfolgreich Präsentieren: worauf es ankommt

Beim Thema Erfolgreich Präsentieren scheiden sich die Geister. Vor allem, wenn es um die Frage geht, ob man neben der eigenen Soft- auch die Hardware braucht. Im Folgenden der Versuch, eine Antwort zu finden.

Entscheidungen erfolgreich vermitteln

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Beim Erfolgreich Präsentieren kommt es auf Körpersprache, Stimme und manchmal auch die richtige Hardware, wie z.B. Flipcharts an. (Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Führungskräfte tragen Verantwortung und haben genau deshalb für das Wohl des Unternehmens oft notwendige Entscheidungen zu treffen. Das macht sie innerhalb ihrer Belegschaft nicht unbedingt beliebt. Das mag manchmal am Inhalt (z.B. Lohnkürzungen) oft aber an der Art und Weise liegen, wie Sie diese vortragen. Erfolgreich Präsentieren, das heißt nicht „mit der Tür ins Haus fallen“, sondern vielmehr Wandel kommunizieren.

Keine Kunst, sondern ein Handwerk

Und zumindest in einem Punkt herrscht dies bezüglich unter den Profis Einigkeit. Erfolgreich Präsentieren, das ist keine Kunst, sondern ein Handwerk. Und wie jedes andere Handwerk auch, gilt es dieses zu erlernen. Dazu braucht es das nötige Werkzeug.

Damit ist in erster Linie das gemeint, was man selbst bereits zur Verfügung hat, aber noch weiter vertiefen muss. Allen voran die Körpersprache. Diese entscheidet zu 55 Prozent über die Wirkung unserer Botschaft. Darauf folgt die Stimme (38 Prozent). Weiteres Handwerkszeug für Erfolgreiches Präsentieren kann das Storytelling, die Rhetorik oder auch der Humor sein. Alles erlern- und vertiefbar.

Erfolgreich Präsentieren: nicht das Was, sondern das Wie

Übrigens: nur sieben Prozent des Publikums achtet darauf, was ihnen gesagt wird. Und darin liegt der erste Fehler. Viele Präsentatoren verwenden den Großteil ihrer Vorbereitungszeit auf den für die Wirkung ihrer Botschaft unwichtigsten Parameter – den Inhalt. Also verwenden Sie nicht so viel Zeit darauf, was Sie Ihrer Zielgruppe, sondern wie und auch warum Sie es Ihnen erzählen möchten.

Hardware: Segen oder Teufelszeug?

Worin sich die Geister nun scheiden ist die Frage nach der richtigen Hardware. So gibt es viele die schwören darauf und andere, die sie für Teufelszeug halten: PowerPoint-Präsentationen. Dabei kommt es auch hier auf die Art der Anwendung an. Sparsam eingesetzt und mit den richtigen Elementen (z.B. Bild, Video) bespickt, kann sie dazu beitragen Komplexes auf Einfaches herunterzubrechen.

Weitaus beliebter dagegen sind unter den Präsentationsprofis Flipcharts, Whiteboards, Moderations- und Pinnwände, die Unternehmen aller Größen und Branchen auf Internetseiten, wie zum Beispiel Kaiserkraft.de, bequem bestellen können. Diese eignen sich zum Simultanen-Visualisieren, eine Methode, um den Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess in Meetings entscheidend  voranzubringen.

Fazit: Ob man neben der Soft- die Hardware wirklich braucht lässt sich nicht pauschal beantworten. Neben dem Thema, kommt es auf die Zielgruppe und die Führungskraft an, der die Inhalte erfolgreich präsentieren darf. Wer Spaß am Storytelling gefunden, soll das Element nutzen. Wer dagegen mit PowerPoint, Flipchart & Co. umzugehen weiß, soll das in seinen Vorträgen umsetzen.

Christoph Schroeder

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