Energie & Umwelt

Erneuerbare Energien verdoppeln sich bis 2015 auf 86.000 Megawatt

Mit dem Stand Ende 2009 war eine installierte Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Höhe von 43.000 Megawatt installiert. 51% dieser Anlagen wurden von Privatpersonen und Landwirten realisiert. Die daraus resultierende Wertschöpfung für den ländlichen Raum, strukturschwache Regionen und finanzschwache Kommunen ist enorm. So hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die kommunalen Wertschöpfungseffekte der Erneuerbaren Energien für das Jahr 2011 auf 8,9 Mrd. Euro beziffert. Die gesamte Wertschöpfung der Erneuerbaren (Investitionen und Betrieb) betrug im Jahr 2009 rund 37,5 Milliarden Euro.
Laut aktuellen Berechnungen der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber zur EEG-Mittelfristprognose wird für das Jahr 2015 eine installierte Leistung von rund 86.000 Megawatt aus erneuerbaren Energiequellen erwartet. Davon werden über 90 % (jeweils rund 39 GW) auf Solar- und Windenergie entfallen. Letztendlich werden damit in 2015 dann Vergütungen von mehr als 21 Milliarden Euro an die Anlagenbetreiber fällig.
Die daraus resultierenden positiven Effekte für die kommunale Wertschöpfung und den Bürger als Kraftwerksbetreiber kommentiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien: „Konkurrenz belebt das Geschäft. Die heute noch zentralisierte Energieversorgung verliert zunehmend an Bedeutung. Der Kraftwerkspark der Erneuerbaren Energien ist deutlich dezentraler organisiert. Dabei spielen die Menschen vor Ort, die Kommunen und die mittelständische Wirtschaft eine wichtige Rolle.“ (Weitere Informationen bietet der kostenlose Sammelband Dezentralität „Kraftwerke für Jedermann – Chancen und Herausforderungen einer dezentralen erneuerbaren Energieversorgung“)
 

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