Wirtschaft

Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,5% gefallen

Der Erzeugerpreisindex der Industrie fiel im Juni 2012 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5% und in der EU um 0,8%. Im Mai nahmen die Preise um 0,5% bzw. 0,7% ab.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im Juni 2012 im Euroraum um 1,8% und in der EU27 um 1,6%.

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Monatliche Veränderungen

Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juni 2012 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,1% ab. Die Preise im Energiesektor fielen um 1,8% bzw. 2,6%. In beiden Gebieten nahmen Vorleistungsgüter um 0,3% ab, während Gebrauchsgüter stabil blieben und Investitionsgüter sowie Verbrauchsgüter um 0,1% stiegen.

Die Preise fielen in fast allen Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, mit Ausnahme von Zypern (+0,4%), Lettland (+0,3%) sowie Malta und Slowenien, wo die Preise stabil blieben. Die höchsten Rückgänge des Gesamtindexes gab es im Vereinigten Königreich (-1,9%), in Griechenland (-1,8%), Dänemark (-1,3%) und den Niederlanden (-1,2%).

Jährliche Veränderungen

Im Vergleich zum Juni 2011 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juni 2012 im Euroraum um 0,9% und in der EU27 um 1,2%. Die Preise im Energiesektor nahmen um 4,8% bzw. 3,0% zu. Verbrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 1,9% und in der EU27 um 2,3%. Gebrauchsgüter zogen in beiden Gebieten um 1,9% an. Investitionsgüter wiesen einen Anstieg im Euroraum um 1,1% und in der EU27 um 1,4% auf. Vorleistungsgüter erhöhten sich um 0,1% bzw. 0,4%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Zypern (+8,8%), Ungarn (+6,9%) und Litauen (+4,9%) und die niedrigsten im Vereinigten Königreich (+0,1%), in Österreich (+0,2%) und Malta (+0,6%). Rückgänge verzeichneten Schweden (-0,4%) und Dänemark (-0,1%).

Quelle: Eurostat

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