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EU-Analyse bestätigt Milliardennutzen von strengeren Klimaschutzzielen

Eine Analyse der EU-Kommission über die ökonomischen Auswirkungen strengerer Klimaschutzregeln belegt den volkswirtschaftlichen Nutzen der Investitionen. Demnach würde ein Anheben der Klimaschutzziele von 20% Treibhausgasreduktion bis 2020 auf 30% zwar jährliche Investitionen von 18 Milliarden Euro benötigen, über Einsparungen bei Energieverbrauch und sinkenden Importen von Öl und Gas würden die EU-Staaten aber gleichzeitig 20 Milliarden Euro jährlich einsparen. Zudem würde sich auch die Luftqualität für die EU-Bürger und damit die Lebensqualität zusätzlich zu den Einsparungen verbessern.

Die strengeren Klimaschutzziele würden sich auch positiv auf die zuletzt stark gesunkenen Einnahmen aus dem Emissionshandel auswirken. Der Oxfams Klima-Experte Jan Kowalzig: „Wenn jetzt nicht die Anhebung des EU-Klimaziels kommt, bricht der Bundesregierung auch die Finanzierung der deutschen Energiewende durch den eigens eingerichteten Energie- und Klimafonds weg. Bleibt der Preis für die Verschmutzungsrechte wegen zu schwacher Klimaschutzziele weiter im Keller, dürften die Versteigerungserlöse nicht einmal die Hälfte der für dieses Jahr geplanten Mittel einspielen.“ (Die vollständige EU-Analyse finden Sie hier.)

(mb)

 

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