Wirtschaft

EU-Strategiepapier gegen Rohstoffspekulation

Die EU-Kommission wird am heutigen Mittwoch ein Strategiepapier herausgegeben, wie die exzessiven Spekulationsgeschäfte mit Rohstoffen verhindert werden können. Sowohl der reale als auch der Derivate-Markt müssten dabei transparenter und strenger geregelt werden, heißt es. Auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy hatte bereits den Kampf gegen Rohstoff-Spekulationen zu einem Schwerpunkt seiner G20-Präsidentschaft in diesem Jahr erklärt. Dabei könnte die Einführung eines Limits für die Zahl der Positionen, die Investoren am Rohstoff-Markt eingehen dürfen, nicht ausgeschlossen werden. Die Rohstoff-Strategie sieht zur Sicherung der europäischen Versorgung insgesamt drei Ansätze: Erstens, durch Investitionshilfen sollen Entwicklungsländer, vor allem in Afrika, beim Abbau und beim Transport unterstützt werden. Zweitens, der Abbau von Rohstoffen auf dem eigenen Gebiet soll intensiviert werden. Und drittens, soll die Wiederverwertung und das Recycling von Rohstoffen massiv verbessert werden.

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