Wirtschaft

Ex-ThyssenKrupp-Chef Schulz übernimmt Verantwortung und geht

Ekkehard Schulz war von 1999 bis Januar 2011 Chef des Stahlkonzerns ThyssenKrupp und war dann in den Aufsichtsrat gewechselt und hat das Amt des Kurators der Krupp-Stiftung übernommen. Nun übernimmt er die politische Verantwortung für das Milliardendesaster in Brasilien ("Problemhütte im Urwald") und den USA und legt alle seine Ämter nieder. Die Kosten für die beiden neuen Stahlwerke waren zusammen auf über zehn Milliarden Euro explodiert. Das Unternehmen musste daraufhin 2,9 Milliarden Euro abschreiben und nach einem Gewinn im Vorjahr von 927 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2010/11 einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro ausweisen.

Aus der offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens:
Prof. Dr.-Ing. Schulz: „Mit diesem Schritt möchte ich die öffentliche Diskussion um meine Person im Zusammenhang mit den Investitionen bei ThyssenKrupp Steel Americas beenden“.

Vorstand und Aufsichtsrat würdigen die Lebensleistung und die großen Verdienste, die sich Prof. Dr.-Ing. Schulz in seiner vierzigjährigen Tätigkeit für das Unternehmen erworben hat. Vorstand und Aufsichtsrat nehmen die Entscheidung von Prof. Dr.-Ing. Schulz mit Respekt entgegen und danken ihm für die langjährige gute Zusammenarbeit.
 

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