Regionales

Export nimmt ab – Außenhandelsbilanz weiterhin deutlich im Plus

Vorläufige Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung belegen zwar eine Abnahme des bayerischen Exports im Juli 2011, aber dennoch ist die bayerische Außenhandelsbilanz unter dem Strich positiv. Im Vorjahresvergleich sank der Export um einen Prozent auf 13,4 Milliarden Euro ab. Gleichzeitig stieg der Import um 8,1% auf 12,4 Millionen Euro an. Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 7,1 Milliarden Euro wurden dabei allein in EU-Länder exportiert. Die wichtigsten Handelspartner Bayerns waren in dem Monat Juli 2011 die USA mit 1,9 Milliarden Euro, China mit 1,2 Milliarden Euro und Österreich mit 1,1 Milliarden Euro. Der größte Exportzuwachs konnte bei China registriert werden. Das von Bayern nach China exportierte Handelsvolumen stieg um 21,7% im Vorjahresvergleich an. Andererseits schrumpfte der Handel zwischen Bayern und dem Vereinigten Königreich um 20% auf rund 855 Millionen Euro zusammen. Die gewerbliche Wirtschaft machte mit 12,3 Milliarden Euro den größten Teil der Exporte aus.

Insgesamt exportierte Bayern im laufendem Jahr 2011 bisher über 92 Milliarden Euro an Waren, 12,6% mehr als noch 2010. Die Importe sind jedoch schneller gestiegen als die Exporte und wuchsen im ersten Halbjahr um 14,9 Milliarden auf über 84 Milliarden Euro an. Mit einem Plus von über 7 Milliarden Euro bewegt sich die Außenbilanz Bayerns jedoch weiterhin deutlich im positiven Bereich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.