Wirtschaft

Exporte erneut um 2,3% im Monatsvergleich und um 9,3% im Jahresvergleich gestiegen

Die deutschen Exporte sind laut dem Statistischen Bundesamt im Januar 2012 stärker gestiegen, als von Analysten im Vorfeld erwartet. Die Ausfuhren legten im Vergleich zum Vormonat um 2,3% auf 85,9 Milliarden Euro zu, im Vergleich zum Januar 2011 sogar um 9,3%. Die Analysten waren lediglich von einem Anstieg um 1,6% gegenüber dem Dezember 2011 ausgegangen. Die Importe legten gleichfalls um 2,4% im Monatsvergleich und um 6,3% im Jahresvergleich auf 72,8 Milliarden Euro zu. Dadurch ergibt sich ein Überschuss von 13,1 Milliarden Euro in der Handelsbilanz (Dezember 2011: 12,9 Milliarden Euro; Januar 2011: 10,1 Milliarden Euro).

Besonders stark stieg im Jahresvergleich mit 15,4% die Nachfrage aus Drittländern, die nicht zur Europäischen Union gehören (35,0 Milliarden Euro). Die Ausfuhren innerhalb der EU stiegen um 5,4% (50,9 Milliarden Euro), davon die innerhalb der Euro-Zone um 4,6% (34,2 Milliarden Euro) und die in die EU-Länder außerhalb der Euro-Zone um 7,1% (16,7 Milliarden Euro).

Der Branchenverband BGA geht von einem weiteren Wachstum des Exports im Umfang von rund sechs Prozent im laufenden Jahr auf 1,139 Billionen Euro aus, nach 12% im Rekordjahr 2011. Das Wachstum erfolgt dabei auf sehr hohem Niveau: 2011 hatten die deutschen Ausfuhren erstmals die Schwelle von einer Billion Euro geknackt. Derzeit entfallen rund 9,5% des Welthandels auf deutsche Exportwaren.
(mb)

 

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