Neue Medien

Facebook erneut in der Kritik

Facebook ist erneut in die Kritik geraten. Die Bremer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Imke Sommer, sprach in Zusammenhang mit der umstrittenen automatischen Gesichtserkennung des sozialen Netzwerks von einer neuen Gefahr. Zum einen würde der User mit der Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Rechte am eigenen Bild de facto aufgeben, zum anderen würde die Qualität der verwendeten Software stetig verbessert, was es den Nutzern quasi unmöglich macht, wenig oder gar keine Spuren im Netz zu hinterlassen.

Offenbar plant auch der Elektronikriese Apple zukünftig eine Gesichtserkennungsfunktion zur Entsperrung seiner Produkte. So hatte das Unternehmen 2010 die schwedische Firma Polar Rose gekauft, deren Kerngebiet im Bereich der Gesichtserkennung liegt.

Auch Google+ arbeitet mit einer ähnlichen Funktion (find-my-face). Im Gegensatz zum Zuckerberg-Konzern war Google jedoch überwiegend von Kritik verschont geblieben, da der Service der direkten Zustimmung der Nutzer bedürfe und daher nicht heimlich eingeführt wurde.
(sm)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.