Neue Medien

Facebook ist bis 2020 verschwunden

 

„In fünf bis acht Jahren wird Facebook genauso verschwunden sein, wie es bei Yahoo der Fall gewesen ist.“ Die Aussage macht der Ironfire Capital-Gründer Eric Jackson gegenüber dem Sender CNBC am Montag. Dabei relativierte er natürlich, dass Yahoo immer noch profitabel ist, 13.000 Leute beschäftigt und einiges an Geld verdient. Dennoch sei Yahoo heute nur noch 10% dessen wert, was es auf seinem Höhepunkt im Jahr 2000 wert war. 

Als Begründung für seine These nannte Jackson die Entwicklung im mobilen Web und der Tatsache, dass Facebook mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, um in diesen Bereich mithalten zu können: „Facebook kann mehrere Handyfirmen aufkaufen, dass ändert jedoch nichts daran, dass Facebook immer noch eine große, fette Webseite ist, die sich grundlegend von schnellen, mobilen Anwendungen unterscheidet.“ 

Facebook gehört laut Jackson zur zweiten Generation des Internets. Eine dritte wird bald folgen und die zweite unnötig machen. Demnach bestand die erste Generation aus Portalen wie Yahoo, die das Web organisiert und leichter durchdringbarer gemacht haben. Die zweite besteht aus dem riesigen Bereich der sozialen Netzwerke. Die nächste und letzte Generation besteht aus Firmen und Anbietern, die das mobile Web vorantreiben und daraus Kapital schlagen werden.

Jackson vergleicht Facebook hier mit Google. Denn auch Google hat sich mit dem Einstieg in das soziale Business sehr schwer getan. Ähnliches erwarte er nun von Zuckerberg.

Quelle: Global2Social

 

 

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