Infografiken

Facebook und andere Produktivitätssünden

Jedes Jahr entstehen Unternehmen enorme Kosten, weil ihre Mitarbeiter sich ständig mit irgendwelchen Ablenkungen auseinandersetzen müssen. Eine der teuersten Produktivitätssünden ist Facebook. Arbeitnehmer, die während der Arbeit in Sozialen Netzwerken surfen, verursachen Kosten in Höhe von rund 25 Milliarden Euro. Die folgende Infografik, gefunden auf surepayroll.com, zeigt Ihnen die schlimmsten Produktivitätskiller am Arbeitsplatz und darüber hinaus wie Sie die größten Ablenkungen vermeiden.

Infografik über Facebook und andere Produktivitätssünden
Die oben eingefügte Infografik von Surepayroll zeigt: Facebook ist bei weitem nicht die teuerste Produktivitätssünde. (Quelle: surepayroll.com)

Facebook und Internet: Vergleichsweise günstig

Wie die oben eingefügte Infografik zeigt, nutzen Mitarbeiter ein Viertel ihrer Arbeitszeit, um privat auf Facebook & Co. zu surfen. Dennoch zählt das Internet bei weitem nicht zu den teuersten Faktoren. Ganz oben auf der Liste steht die mangelnde Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Unternehmen: Rund 500 Milliarden Euro kostet dieser Faktor allein US-Unternehmen, und zwar pro Jahr. Diese Zahl zeigt einmal mehr: Mitarbeiterbindung mit System ist gefragter, denn je. Übrigens auch ganz vorne mit dabei ist der Konsum von Alkohol beziehungsweise das, was danach kommt: 140 Milliarden Euro kosten Mitarbeiter, die verkatert zum Dienst erscheinen.

Mangelnde Produktivität? Mitarbeiter beschuldigen Mitarbeiter!

Übrigens: Fragt man die Angestellten selbst nach den schlimmsten Produktivitätskillern nennen diese gern ihre „lieben“ Kollegen. Zu laute Mitarbeiter im Großraumbüro sind für die meisten Mitarbeiter (61 Prozent) ein echtes Ärgernis. Ebenso Kollegen, die „mal eben“ am Schreibtisch vorbeischauen, um sich abzusprechen (40 Prozent).

Die wichtigsten Störfallen vermeiden: so geht’s

Doch kein Problem ohne Lösung, denn die Infografik gibt Ihnen zusätzlich konkrete Tipps an die Hand, wie sich die größten Fallen in puncto Produktivität vermeiden lassen:

  • durch räumliche Abgrenzung zu störenden Kollegen
  • bessere Zielsetzung
  • Arbeitsorganisation (darunter ein effektives Zeitmanagement)
  • einen aufgeräumten Arbeitsplatz

Schließlich gilt: Ordnung ist das halbe Leben – im Büro vielleicht sogar das ganze. Darüber hinaus sollten Sie Aufschieberitis vermeiden und Aufgaben in kleine Schritte einteilen. Etwa, indem Sie diese via To-Do-Liste abarbeiten.

Christoph Schroeder

Ein Kommentar zu “Facebook und andere Produktivitätssünden

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