Wirtschaft

Finanzhaushalt der Bundesländer: Zwölf Bundesländer weiterhin in den roten Zahlen

Durchweg weniger Schulden sind von den 16 Bundesländern im letzten Jahr gemacht worden. Aber trotz der starken Konjunktur, gelang es lediglich Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in die schwarzen Zahlen zu kommen.

Insgesamt wurden neue Schulden von 9,4 Milliarden Euro gemacht, im Jahr zuvor waren es noch 21 Milliarden mehr Ausgaben als Einnahmen.
Spitzenreiter im Schuldenranking ist Nordrhein-Westfalen mit 2,9 Milliarden Euro Defizit, gefolgt von Niedersachsen mit 2,5 Milliarden und Rheinland-Pfalz (2 Milliarden).

Gemessen an der Bevölkerungszahl war in Bremen die Neuverschuldung mit 931 Euro pro Einwohner am höchsten, dahinter folgt Rheinland-Pfalz mit 512 Euro und das Saarland mit 397 Euro pro Einwohner. Das Defizit pro Einwohner im Bundesdurchschnitt liegt bei 113 Euro.

(sm)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.