Finanzen

Firmenpleite: Liquidation statt Insolvenz?

(Mit Video) Praktiker, Prokon oder auch die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Hermann … Privat- oder Unternehmensinsolvenzen können jeden treffen, wie eben aufgezählte prominente Beispiele zeigen. Ja selbst Nationalstaaten sind vor einer Pleite nicht gefeit! Jedoch ist sie kein Schicksal, sondern in den meisten Fällen das Resultat finanzieller Fehlentscheidungen. Aber auch dann muss nicht endgültig Schluss sein. Unter dem Motto „Liquidation statt Insolvenz“ zeigen wir Ihnen eine Alternative auf. Aber auch, was es dabei zu beachten gilt.

Erklärvideo: seriöse Abwicklung insolvenzreifer Gesellschaften wie GmbH verkaufen

(Quelle: Pacemark Finance / YouTube)

Zahlungsunfähig oder überschuldet? Es erst gar nicht so weit kommen lassen!

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Allen Vorkehrungen zum Trotz sollten Unternehmen eine Insolvenz nicht erst beim Eintreten von Zahlungsunfähigkeit auf dem Zettel haben. (Bild: Petra Bork / pixelio.de)

Fragen Sie mal einen Geschäftsführer oder Mitglied eines Vorstandes, woran beziehungsweise ab wann sich eine Insolvenz erkennen lässt. In der Regel werden Sie von diesen ein „Ich weiß nicht.“ zu hören bekommen. Kein Wunder: denn damit sich auseinanderzusetzen, dürfte für jeden Unternehmer und Manager ähnlich vergnüglich sein, wie für jede Privatperson die Vorbereitung auf das eigene Ableben.

Dabei sollten jene, die sich für das operative Geschäft eines Unternehmens verantwortlich zeigen, allen Vorkehrungen zum Trotz, eine eventuell eintretende „Pleite“ stets berücksichtigen. So sollte eine Insolvenzberatung nicht erst beim Eintreten von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung aufgesucht werden. Auch wenn der Gesetzgeber (vgl. Insolvenzordnung, InsO) dieses vorschreibt.

Insolvenz – je früher, desto mehr Alternativen

Denn gerade bei diesem, für alle Beteiligten unangenehmen, Thema gilt: Je früher man sich informiert, desto eher zeigen sich Alternativen auf. Wie zum Beispiel die eingangs erwähnte Liquidation bezeihungsweise der im Video thematisierte Verkauf von unrentablen GmbH-Anteilen. Dabei geht es nicht um illegale oder gesetzlose „Firmenbestattungen“ oder „Unternehmensbeerdigungen“, damit sich Verantwortliche aus ihrer Haftpflicht stehlen können. Vielmehr handelt es sich um die Abwicklung  insolvenzreifer Unternehmen, um für alle davon Betroffenen die –  unter diesen Umständen – bestmöglichen Resultate zu erzielen.

Christoph Schroeder

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