Deutschland

Firmenumzug: Warum tut man sich das an?

Auf dem ersten Blick mutet es ambivalent: obwohl Deutschland immer älter und kleiner wird, wird der Platzmangel in Großstädten hierzulande weiter steigen. Ein Umstand, der sich unter anderem durch steigende Preise für Gewerbeimmobilien bemerkbar macht. Das eine oder andere Unternehmen denkt dann über einen Firmenumzug nach. Ein Vorhaben, das mit enormen logistischen Herausforderungen verbunden ist und man nicht ohne kompetenten Partner umsetzen sollte.

Grüne Radler als Umzugshelfer

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Steigende Immobilienpreise lassen Unternehmen über einen Firmenumzug nachdenken. (Bild: Thorben Wengert / pixelio.de)

Das ist vor allem in Metropolregionen wie Stuttgart der Fall. Die baden-württembergische Hauptstadt zeichnet sich durch enorme wirtschaftliche Prosperität, Wachstum und damit verbundenen hohen beziehungsweise steigenden Mietpreisen aus. Wer hier einen Firmenumzug plant, sollte bei der Umsetzung auf Spezialisten setzen. Zum Beispiel die Grünen Radler. Nein, das ist keine vom aktuellen Oberbürgermeister der Stadt ins Leben gerufene Initiative, um etwa den CO2-Ausstoß in der Innenstadt zu reduzieren. Hinter dem Name verbirgt sich ein Traditionsunternehmen in der dritten Generation, das über langjährige Erfahrung als Umzugsunternehmen für die Region Stuttgart und Fildern verfügt. Doch bevor wir thematisieren, was beim Firmenumzug alles zu beachten ist, wird die Frage beantwortet, warum die Immobilienpreise überhaupt steigen, obwohl wir ja älter und kleiner werden.

Platzmangel trotz demografischen Wandel

Denn das dem so ist, davon sind Bevölkerungsexperten wie Professor Dr. Eckart Bomsdorf von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln überzeugt. Zusammen mit seinem Kollegen, dem Diplom-Kaufmann und -Volkswirt Jörg Winkelhausen untersuchte er verschiedene Aspekte der demografischen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2060. Das zentrale Ergebnis: Die Bevölkerung wird im Durchschnitt wesentlich älter und ihre Anzahl wird signifikant sinken.

Das Kuriose dabei: die Zahl der in Städten lebenden Menschen wird dennoch steigen. Denn aufgrund einer besseren Versorgungsinfrastruktur sowie attraktiveren Arbeitsplätzen und Freizeitangeboten zieht es Jung und Alt gleichermaßen in die Großstädte. Zu dieser Entwicklung wird auch der steigende Anteil der Single-Haushalte beitragen. Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers gehen davon aus, dass dieser bis zum Jahr 2020 auf 42,5 Prozent anwachsen wird.

Steigende Immobilienpreise: Letzter Ausweg Firmenumzug

Das wird nicht nur Wohnraum, sondern Platz an sich zu einem knappen Gut werden lassen. Das schließt Gewerbeimmobilien, wie zum Beispiel Ladengeschäfte und Büros in der Innenstadt, mit ein. Nicht wenige sehen hier im Firmenumzug den letzten Ausweg, um den steigenden Kosten Heer zu werden. Jedoch gibt es dabei einiges zu beachten, wie die Experten von den Grünen Radlern betonen.

So sollten selbst kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezielles Equipment parat haben. Darunter Aktenwagen und EDV-Wannen. Zudem gestaltet gerade bei einem Firmenumzug die Demontage und Montage von spieziellen Möbeln sowie technischen Geräten oft als besonders aufwendig. Hinzu kommen die Spezialthemen Entsorgung von Altmöbeln sowie Endreinigung und vieles mehr. Wer das alles nicht alleine machen möchte, sollte darüber nachdenken sich eine Expertise von außen ins Haus zu holen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man als Unternehmer daran interessiert ist, den aktuellen Betriebsablauf möglichst nicht zu beeinträchtigen.

Christoph Schroeder

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